• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Integrationszentrum: Aus der Turnhalle wird ein Partyraum

11.04.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-04-11T11:53:19Z 280 158

Integrationszentrum:
Aus der Turnhalle wird ein Partyraum

Brake Es war die erste große Veranstaltung des Integrationszentrums Brake und umzu. Vom Grillduft angezogen, kamen viele Menschen auf den Platz hinter der ehemaligen Notunterkunft an der Turnhalle Haasenstraße. Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes grillten Würstchen und Fleisch und einige Besucher hatten noch weitere Leckereien mitgebracht.

Die Turnhalle war zuvor kurzerhand in einen Partyraum umgewandelt worden. Tische und Bänke standen dort entlang der langen Seiten und an der Frontseite hatte sich die Band „BRAkustik“ platziert.

Die Musiker Sebastian Eggers (Schlagzeug), Lukas Mair (Bass), Daniel Bruns (E-Gitarre/Gesang) und Jenny-Saskia Hayeßen (Gesang) lockten mit ihrer Musik schnell zahlreiche Außenstehende in die Halle. Viele Familien syrischer Herkunft, aber auch Flüchtlinge aus vielen anderen Ländern wie Afghanistan und Marokko nahmen an dem musikalischen Event teil.

Einen Auftritt absolvierte auch der Spielmannszug Seefeld, in dessen Reihen inzwischen vier Flüchtlinge mit Begeisterung Musik machen. Viel Applaus gab es für die ganz in blau und schwarz gehaltene Musiktruppe.

Nachdem jedoch die ersten Töne des kurdischen Musikers Raman Dari aus Vechta erklangen, gab es vor allem für die jungen Menschen in der Halle kein Halten mehr. In Kreisen aufgestellt, tanzten sie und einige von ihnen machten Handstand. Andere wiederum tanzten, umringt von vielen applaudierenden Zuschauern angefeuert, und gaben dabei alles. Auch die deutschen Partygäste wurden schnell mit in das Tanzen eingebunden.

Überall war eines schnell zu sehen: eine überbordende Lebensfreude und das Sprudeln von Glück angesichts der Tatsache, das Leben zu feiern, ohne Angst haben zu müssen.

Die Party, bei der das Deutsche Tote Kreuz auch für durstlöschende Getränke sorgte, dauerte noch weit bis in den Nacht hinein.