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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Authentisch und mit Spielfreude

16.09.2014

Nordenham Auf ihrer Homepage teilten die Musiker von True Collins mit, dass sie sich freuen, „endlich mal wieder“ in der Jahnhalle zu spielen. Viele alte Fans, aber auch eine beträchtliche Zahl von neuen teilten ihre Vorfreude. Sie genossen am Sonnabend das über drei Stunden lange Konzerterlebnis.

Mit 307 Besuchern war Nordenhams Kulturtempel sehr gut gefüllt, als das Konzert mit Titeln aus Phil Collins’ Solokarriere und solchen aus Genesis-Zeiten begann. „Something Happened On The Way To Heaven“ war ein passender Einstieg, denn für viele Konzertbesucher eröffnete er himmlische Stunden.

Fette Schlagzeugklänge von Eric Schüßlers Schießbude machten den Auftakt, dann legte die Band los. Harald Eisert an der E-Gitarre, der immerfort strahlende Jörg Feser am Bass und Keyboarder Ray Bildesheim sorgten über die perfekt abgestimmte Anlage für dauerhaft tollen, authentischen Phil-Collins-und-Genesis-Sound. Jeder von ihnen ein ausgezeichneter Musiker, alle zusammen ein überzeugendes Team.

Programm aufgelockert

Der „Chef“, Tom Ludwig, verließ sein Trommelset, griff zum Mikrofon und führte fortan durch den Abend: Mit knappen Gesten und Hinweisen organisierte er seine Band, gab Einsätze, deutete den Schluss eines Songs an oder beendete ein Solo. So sorgte er für die Ordnung und Abstimmung, die der Show Perfektion verlieh.

Als Moderator führte er durch das Programm und lockerte es immer wieder durch seine Sprüche und schauspielerische Einlagen auf. Selbst als er auf der Bühne stürzte, nahm er das mit Humor und machte daraus einen Gag, den das Publikum mit spontanem Applaus quittierte.

Als Vorsänger leitete er schließlich den Chor aus mehreren hundert Kehlen. Als Choreograph veranlasste er das Publikum, zu klatschen und die Arme durch die Luft zu schwenken.

Zum Dank klang schon der Applaus nach dem ersten Titel so, als fordere man hartnäckig die letzte Zugabe. Das tolle Publikum schien von der Musik-Sommerpause ausgehungert zu sein und fand bei True Collins das perfekte Menü zum Fastenbrechen.

Weit mehr als 20 Titel erklangen: fetzige, sentimentale, ungewöhnliche und hymnische. Hier sei nur das Set vor der Pause genannt: „Don’t Lose My Number“, „Hold On My Heart“, „Another Day in Paradise“, „That’s All“, „Follow Me, Follow You“, „Take a Look at Me Now“, „You Can Wear My Hat“ und „Easy Lover“.

Alle Songs lieferte True Collins authentisch und mit großer Spielfreude ab. Man spürte, dass die Musiker Spaß daran hatten, an diesem Ort vor diesem Publikum genau diese Musik zu spielen. Es gab viel Bewegung auf der Bühne, kleine Einlagen – etwa die Hüte, die Tom Ludwig seinen Bandkollegen bei „You Wear My Hat“ überstülpte – und engen Kontakt zum Publikum.

Man erlebte Tom Ludwig als Evangelisten amerikanischer Prägung („Jesus He Knows Me“), als Mann, der nicht tanzen kann („I Can’t Dance“) und als Percussionisten.

Trommeleinlage

Zweimal begleitete er Drummer Eric Schüßler auf dem Percussionset. Zur Einleitung von dessen fulminanten Schlagzeugsolo schob Ludwig zwei Barhocker zusammen und stellte ein Mikrofon dazu. Dann trommelten er und Schüßler sich auf Sitzflächen und an Lehne und Stuhlbeinen ein, bevor es an den „richtigen“ Drums losging.

Nach 23 Uhr verkündete Ludwig, das Konzert sei zu Ende. Dem frenetischen Klatschen und den lauten „Zugabe“-Rufen gehorchend, gab es noch zwei Songs: „I Can’t Dance“ mit seiner erprobten Choreographie und das nun sehr passende „Take Me Home“, das gleichzeitig der letzte Einsatz des Jahnhallen-True-Collins-Chores für dieses Jahr wurde.

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