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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bands bringen Stadion zum Brodeln

28.07.2014

Brake Es war das Festival der kleinen Überraschungen. Am Wochenende fand das 10. Waterquake in Brake statt. Einzig ein kleines Feuerwerk hatten die Organisatoren anlässlich des Jubiläums eingeplant, trotzdem wurden sowohl die Macher als auch die Gäste mit vielen kleinen, ungeplanten Dingen überrascht. Gut 900 Gäste fanden den Weg zum BBZ-Stadion und ließen sich auch von kleinen Wettereskapaden nicht die Laune verderben.

Auch ohne Besucherrekorde war das WaterQuake erneut ein voller Erfolg. Ausgelassen wurde vor allem in den Abendstunden gefeiert, die Atmosphäre war familiär und größere Zwischenfälle und Pannen blieben aus. „Das Waterquake ist fast wie ein Klassentreffen“, so Eike Langbehn. Für Langbehn, Dennis Briddigkeit und Adrian Berger war es das letzte Festival als Organisatoren. Die drei waren die letzten „Gründungsmitglieder“ und machen nun freiwillig Platz für die nächste Generation. „Das Festival soll in Braker Hand bleiben“, so Briddigkeit, der mittlerweile in Berlin arbeitet.

Die Gäste des Festivals bekamen von diesem Generationenwechsel nichts mit, auch sonst wurde kein großes Aufheben um das Jubiläum gemacht. Ein Feuerwerk am Sonnabend und ein Geburtstagsständchen der „Mad Monks“ zusammen mit dem Publikum waren die deutlichsten Hinweise auf das Jubiläum. Aber die Bandauswahl spiegelte die Geschichte des Festivals wieder. Viele alte, aber auch ein paar neue Gesichter – darunter der Shantychor Bootsmannkaffee – erwarteten die feierwütigen Gäste aus allen Altersgruppen.

„Out of Crisis“, „Fluchtweg 1. Stock“, „Berlin Boom Orchestra“, „Luis Laserpower“ und „Kapella Petra“ läuteten am Freitag das Jubiläums-Festival ein. Die Bandbreite vom „Nu Metal“ der Braker Formation „Out of Crisis“ bis hin zu den Headlinern des Abends, den Pop-Rappern von „Luis Laserpower“ und dem Indie-Rock der „Kapelle Petra“, blieben keine Wünsche offen. Neu war in diesem Jahr die Postierung der Bühne, die erstmalig nicht in Richtung Stadt, sondern in Richtung Weserstraße aufgestellt war. „So soll die Lautstärke in Brake selbst reduziert werden und der ganze Platz wirkt offener“, erklärte Sandra Langhop vom Orga-Team die Entscheidung. Auch neu war das vegane Essensangebot auf dem Festival. Von der „Hansa“ des Shantychors aus wurden vegane Hotdogs und Pizzamuffins verkauft. Zum zweiten Mal fand dieses Jahr der „Slammer Filet“-Poetry Slam statt, bei dem Mirko Gilster (Brake) mit seinem Text „Wartezeit“ den ersten Platz belegte.

Am Sonnabend kamen die Gäste erst langsam in Stimmung. Spielten der Shantychor, „It Never Ends“ (Nordenham), „Narcolaptic“ (Hamburg), „Nestable“ (Brake) und „Sorrowfield“ (Bremen) noch eher vor kleinerem Publikum, füllte sich der Platz bei „Jonah“ langsam. Die beiden Singer-Songwriter hatten für das Jubiläum eine besondere Überraschung parat: „Promises, Promises“, das Quartett aus dem später „Jonah“ hervorging. Zwar gab es keine Reunion der Braker Band, aber ein paar alte Lieder, darunter „And the world stands still“ hatte das Duo im Gepäck und weckten damit Erinnerungen an das allererste Waterquake im Freibad. Für eine Überraschung sorgte „Jonah“, als sie das Mikrofon bei der Coverversion von „Free Falling“ ans Publikum weiterreichte. Samath Perera, Sänger von „Out of Crisis“ nutzte die Gelegenheit und schmetterte den Refrain so überzeugend, dass das Publikum spontan in Jubel ausbrach. Über ein gemeinsames Projekt wurde gleich im Anschluss an den Auftritt diskutiert.

Bei den „Mad Monks“ und „Supershirt“ kochte die Stimmung dann endgültig und die beiden Headliner holten mit ihren energiegeladenen Bühnenshows und der schnellen, tanzbaren Musik noch einmal alle Kraftreserven aus den Besuchern heraus.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 

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