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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

THEATER: Bankraub: Polizei fahndet im Altenheim

12.02.2008

NORDENHAM Sie sind schon ein wenig schräg, die alten Leute, die sich tagtäglich im Aufenthaltsraum eines kuscheligen kleinen Seniorenheims treffen. Aber eine gute Komödie lebt von ihren Typen, und davon hat das Stück „Do weer doch noch wat“, eine ganze Menge zu bieten. Am Donnerstag, 14. Februar, feiern „De Plattdüütschen“ der Niederdeutschen Bühne Nordenham Premiere mit der Komödie von Eva Hatzelmann. Um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang im Kasino Friedrich-August-Hütte.

Die Bewohner des Altenheims haben viel Zeit. Sie lesen, rätseln oder sitzen einfach nur rum und langweilen sich. Lilly Schulz (Traute Funk) erzählt am liebsten aus ihrer Jugend. Sie will einmal eine bekannte Opernsängerin namens Lilly Serrano gewesen sein. Ihre gesanglichen Qualitäten sind jedoch alles andere als überzeugend. Dem ehemaligen Polizisten Max (Erwin Heidemann) ist das wurscht. Er ist in Lilly verliebt und findet alles an ihr schön. Otto Hahn (Reiner Böning) prahlt mit Frauengeschichten, Frau Biermann und Frau Oldenbüttel (Renate Brüggemann und Heidi Winter) tratschen am liebsten über ihre Pflegerin Dragica (Helga Schultz). Und dann ist da noch Gabriele (Erika Kirsch), die ihre Mutter, Frau Oldenbüttel, nur noch besucht, um sie anzupumpen.

Aufregend ist das alles nicht – bis zu dem Moment, als Frau Biermann Geisel bei einem Banküberfall wird und mit Hilfe eines Schirmständers den Täter unschädlich macht. Die Sache hat allerdings einen Haken. Als die Polizei eintrifft, ist die Beute verschwunden. Kommissar Höpke (Georg Schultz) nimmt die Ermittlungen auf – im Altenheim.

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Seit November probt das Ensemble der Plattdüütschen mehrmals in der Woche unter der Regie von Inge Debelts. Die 76-Jährige inszeniert zum sechsten Mal ein Stück für die Plattdüütschen, seitdem sie wieder bei der Niederdeutschen Bühne eingetreten ist. Für die Nordenhamerin ist es zugleich die letzte Regiearbeit. „Ich will aber auf jeden Fall weiter als Autorin arbeiten“, kündigt die 76-Jährige an. Zurzeit arbeitet sie bereits wieder an einem neuen Stück.

Die Konzentration gilt in diesen Tagen aber in erster Linie der bevorstehenden Premiere. Im November haben „De Plattdüütschen“ mit den Proben begonnen und sich seitdem mehrmals in der Woche getroffen. Ein Textbuch brauchen sie schon lange nicht mehr, inzwischen geht es um die Details.

Inge Debelts ist zuversichtlich, dass bei der Premiere am Donnerstag alles klappt. Das Ensemble besteht fast ausschließlich aus alten Hasen. „Ich weiß, dass ich etwas pingelig bin“, sagt die Regisseurin. „Aber die Darsteller ziehen alle prima mit.“ Und so freut sie sich auf die Premiere.

Das Stück, das zur Aufführung kommt, ist nach den Worten von Inge Debets gerade einmal zwei Jahre alt. Und es bedient nicht die klassischen Klischees der niederdeutschen Komödie. Betrunkene Bauern wird man in „Dor weer doch noch wat“ vergeblich suchen.

Stattdessen geht es um einen Banküberfall. Und das ist ein für das Genre noch relativ unverbrauchtes Thema. Die Freunde der plattdeutschen Komödie dürfen also gespannt sein, was Inge Debelts, ihre Darstellerriege und die fleißigen Helfer hinter den Kulissen diesmal auf die Beine gestellt haben. Insgesamt zehnmal wird das Stück im Kasino zu sehen sein. An drei Terminen gestaltet der Chor „Butjenter Speelwark“ ein kleines Vorprogramm.

Zehn Aufführungen im Kasino

Zehnmal wird die Komödie im Kasino Friedrich-August-Hütte aufgeführt. Abendvorstellungen (Beginn 20 Uhr) sind am Donnerstag, 14. Februar, Mittwoch, 20. Februar (mit Butjenter Speelwark im Vorprogramm), Donnerstag, 21. Februar, Freitag, 22. Februar, Sonnabend, 23. Februar, Mittwoch, 27. Februar (mit Butjenter Speelwark), Donnerstag, 28. Februar, und Freitag, 29. Februar (mit Butjenter Speelwark). Nachmittagsvorstellungen sind am Sonnabend, 16. Februar, und Sonntag, 17. Februar.

Karten gibt es in der NWZ-Geschäftsstelle an der Bahnhofstraße 31, Gruppenkarten bei Heidrun und Karlheinz Winter unter 8 87 88.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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