• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Musikalischer Ausflug ins Schloss Versailles

06.12.2017

Bardenfleth Jean-Philippe Rameau, Henry Purcell oder Jean-Baptiste Lully: Freunden barocker Musik sind diese Namen bestens bekannt. Wer aber ist Johan Helmich Roman, der von 1694 bis 1758 lebte?

Thomas Bönisch, Leiter des Kammerorchesters St. Anna Bardenfleth, enthüllte den Besuchern des diesjährigen Adventskonzerts in der St. Anna-Kirche das Geheimnis: „Ich hörte, es ist ein Mann aus Schweden – einer, der durch ganz Europa gereist ist und in allen barocken Stilen komponieren konnte.“

So widmete der weit gereiste Skandinavier dem russischen Generaladmiral Fjodor A. Golovin eine Reihe von Tanzmusiken.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im Stil der Renaissancemusik komponierte der gebürtige Engländer William Brade seine „auserlesenen Paduanen, Galliarden und Cantzonen“, vom Orchester ebenso auserlesen gespielt.

Und wer in diesen Momenten seiner Fantasie folgte, der sah vor seinem geistigen Auge den Spiegelsaal im Schloss Versailles. Sah, wie die höfischen Damen in Reifröcken und die Herren mit gepuderten Allongeperücken im Takt des Menuetts, der Sarabande oder Chaconne in zierlichen Schrittchen umeinander tänzeln.

Bei den Adventsliedern zum Mitsingen wurde aus dem Publikum in der St.-Anna-Kirche ein großer Chor und das Motto des Konzerts „Es kommt ein Schiff geladen“ durfte nicht fehlen. Ebenso eine Geschichte – Mathias Kroll las von Hans Dieter Hüsch die Erzählung „Der Baum“. Aus einer anfänglich ehelichen Kabbelei bei der Suche nach dem schönsten Christbaum wird am Ende das Hohelied auf den Wert der Freundschaft und des Verständnisses.

Noch zwei Weihnachtslieder, dann schloss sich der Reigen dieses beschwingten und festlichen Konzerts mit Corellis Concerto Grosso in g-moll „fatto per la notte di natale“ (geschrieben für die Weihnachtsnacht).

Langer Applaus für 90 wunderbare Minuten und ein mit Hingabe spielendes Orchester, aber dann gab es noch eine Überraschung. Das Ensemble legte seine Instrumente beiseite und intonierte als Chor das Weihnachtslied von Christian Lahusen: „Wisst ihr noch wie es geschehen?“ Chapeau, St. Anna-Orchester! Singen kann es also auch.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.