• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Angekommen, um zu bleiben

19.03.2019

Bardewisch Doch alle fühlen sich schon in der neuen Gemeinde angekommen. Was jetzt noch fehlt, ist das über alles geliebte Familienpony, für das noch ein passender Stellplatz gefunden werden muss.

„Der Wechsel war eine gute Entscheidung“, betont die 35-Jährige. Und das sagt sie nicht nur mit Blick auf jetzt in der Nähe wohnende Freunde und Verwandtschaft, was eigentlich ausschlaggebend für den Weggang aus Sande war, sondern auch angesichts der Herzlichkeit und Offenheit, mit der die Gemeindemitglieder die neue Pastorin und ihre Kinder sofort in ihrer Mitte aufgenommen haben.

Ihre Ausbildung hat die Pastorin vor 15 Jahren begonnen. Sie studierte in Bethel, Marburg und Göttingen. Ihre Vikariatszeit und das zweite Examen absolvierte sie in Oldenburg. Jetzt befindet sich Sandra Froese-Brockmann im zweiten Jahr des insgesamt dreijährigen Probedienstes. Nach Altenesch sei sie mit der Perspektive zum Bleiben gekommen, versichert sie.

Schöne Zeit in Sande

Mit zwei kleinen Kindern war das Studium eine Herausforderung, begründet die junge Mutter die Dauer ihrer Ausbildungszeit. Die Zeit in Sande sei durchaus schön gewesen, blickt sie gerne zurück. Doch in diesem Jahr werde ihr sechsjähriger Sohn Luis, der derzeit noch zusammen mit seiner vierjährigen Schwester den Altenescher Kindergarten besucht, eingeschult. Darum war Sandra Froese-Brockmann froh, dass die Kirche ihrem Wunsch nach Versetzung in die Nähe ihrer alten Heimat nachkam. Geboren in Stadthagen, hat sie ihre Jugend in Hude verbracht und ihr Abitur in Delmenhorst gemacht. Viele Freunde und die Familie leben im Umkreis von Altenesch.

„Mein Opa hat gesagt: Mädchen, du bist doch schlau. Mach was Anständiges“, erzählt Sandra Froese-Brockmann schmunzelnd von den ersten Reaktionen, als sie ihren Berufswunsch verkündete. Religion habe in ihrer Familie keine große Rolle gespielt. Durch Vorbilder und den Religionsunterricht habe sie diesen Weg gefunden, erzählt die 35-Jährige. Und die Familie habe das akzeptiert.

Auf die Jugend fokussiert

Die Atmosphäre, die sie in der Gemeinde Lemwerder vorfand, gefällt ihr genauso gut, wie die Offenheit ihres Kollegen Jochen Dallas für das, was sie in die Gemeinde einbringen möchte. Der Fokus solle dabei auf Kinder und Jugend gelegt werden, sagt die Pastorin. Wichtig sind ihr der Dialog unter den Generationen und die Begegnungen mit den Menschen, denen sie in der Funktion, die Botschaft des Evangeliums zu überbringen, gegenübertreten möchte.

Monatliche Gottesdienste in den Kindergärten Bardewisch und Altenesch hat Sandra Froese-Brockmann geplant. Im September wird sie die neuen Konfirmanden übernehmen. Neben dem Lesen kann sich die neue Pastorin fürs Singen begeistern. Es ist daher naheliegend, dass die Altenescher Kirchturmkrähen demnächst ein neues Mitglied haben.

Damit sie im Beruf flexibel ist und alle ihre Pläne auch in die Tat umsetzen kann, hat sie Unterstützung von einem Aupair-Mädchen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.