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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bayern begrüßen Delegation mit Moin

21.07.2016

Brake /Zwiesel Zur Feier der zehnjährigen Partnerschaft zwischen der Stadt Zwiesel im Bayerischen Wald und der Kreisstadt Brake stand zum diesjährigen Grenzlandfest wieder der Besuch einer Delegation aus Brake in Zwiesel an. Sechs Tage angefüllt mit interessanten Programmpunkten waren für das Treffen angesetzt.

Dass die Idee, durch gegenseitige Besuche Sitten und Gebräuche einander näher zu bringen, eine gute war, wurde bei der offiziellen Feier im Zwieseler Kulturzentrum in allen Grußworten lobend hervorgehoben (die NWZ  berichtete).

In Zwiesel gibt es mittlerweile die „Braker Bucht“ mit Stockanker, Seezeichen und Insel Harriersand in dem Fluss Regen, in Brake weist der „Zwieseler Winkel“ an der Binnenhafenschleuse mit dem markanten Glasbläser auf die Partnerschaft dieser beiden so unterschiedlichen Städte hin.

Beim Festumzug zum Start des Grenzlandfestes wurde die Braker Delegation mit spontanem Moin, Moin von den Einheimischen längs des Weges freundlich begrüßt (dieNWZ  berichtete). Im Festzelt kündete das Braker Stadtwappen neben den Wappen der umliegenden Städte und Gemeinden von der Partnerschaft. Erster Höhepunkt nach dem Einmarsch war ein Willkommensgruß der „Wolfsauslasser“, die vor den Bänken der Braker mit ihren 20 vor den Bauch geschnallten unterschiedlich großen Kuhglocken ihre ohrenbetäubende Aufwartung machten.

Dass den Bayern viel daran liegt, den in Norddeutschland nicht so ganz geteilten guten Ruf ihrer Weißwurst aufzupolieren, wurde durch ein Weißwurstseminar für die Gäste unterstrichen. Ein „staatlich geprüfter“ Weißwurstdozent verdeutlichte, welchem preußischen Frevel das bayerische Schmankerl schlechthin unterliegt, bevor es zur Kontaktaufnahme mit norddeutschen Gaumen kommt. Eine anschließende Verköstigung ergab die fast einheitliche Aussage: Er hat recht.

Etwas mulmig wurde es einigen Brakern beim Besuch in der Unterwelt Zwiesels. Ein Labyrinth von Gängen diente der Bevölkerung in grauer Vorzeit als Fluchtmöglichkeit und Versteck, wenn wieder einmal wilde Horden versuchten, sich durch Raub und Plünderung zu bereichern.

Unter die Erde ging es auch auf dem Silberberg in Bodenmais bei der Besichtigung eines historischen Bergwerkstollens. Neue Erkenntnisse brachte der Besuch bei der Landesausstellung „Bier in Bayern“ im Kloster Aldersbach bei Passau.

Den traditionellen Abschluss des sechstägigen Treffens bildete wieder ein gemeinsamer Abend in der Rotwaldglashütte von Heinz Dick. Bei flotter Musik und leckeren Speisen wurde zünftig Abschied gefeiert. Im kommenden Jahr werden die Zwieseler zum Gegenbesuch in Brake erwartet.

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