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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Begehrte Spezialitäten aus Frankreich

28.11.2016

Rodenkirchen Mehrere hundert Menschen nutzten den ersten Advent, um sich in der Rodenkircher Markt- und Hengsthalle auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Sie wurden nicht enttäuscht, denn die rund 40 Aussteller präsentierten am Sonntag ein äußerst breitgefächertes Angebot an Hand- und Bastelarbeiten, weihnachtlichen Gestecken, Lichtern, kulinarischen Köstlichkeiten und vielem mehr.

Da war tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei. Selbst für jene, die ein Faible für Rotwein, Calvados, Cidre oder Käse aus Frankreich haben. Stadlands Partnergemeinde Petit Caux war bei der Veranstaltung wieder mit einem Verkaufsstand vertreten, an dem es auch Mistelzweige gab. Der Camembert war schon am frühen Nachmittag ausverkauft. Und auch die Nachfrage nach anderen Käsesorten aus der Normandie war groß.

Volle Einkaufstaschen

„Die Tasche ist ja gleich schon voll“, wunderte sich Dieter Gertjegerdes, der gemeinsam mit seiner Frau Ingrid jedes Jahr nach Rodenkirchen zum Weihnachtsmarkt kommt. Der Seefelder hatte definitiv Recht: In dem Stoffbeutel befanden sich nicht nur französischer Käse und frische Streichmettwurst aus der Landschlachterei, sondern auch Wolle, Stollen vom Steinofenbäcker, Süßigkeiten und eine Kerze.

Ingrid und Dieter Gertjegerdes waren nicht die einzigen, die sich an diesem verkaufsoffenen Sonntag der anderen Art mit kulinarischen Delikatessen, Weihnachtsdekoration und ersten Weihnachtsgeschenken eindeckten.

Die Anbieter hatten im Vorfeld der Veranstaltung ganze Arbeit geleistet. Überall waren selbst gestrickte Schals, Mützen, Socken, genähte Kinderkleidung, verschiedene Accessoires und weihnachtliche Dekorationsartikel zu bestaunen. So auch am Stand von Verena von Horn, die gemeinsam mit ihrem Mann über das Jahr mehr als 800 Kerzen gießt. „Das ist unser Hobby und wirklich auch nur ein Saisongeschäft“, sagte die Rechtsanwaltsgehilfin aus Ganspe, die gleich die Hälfte ihres Kerzenbestands mit nach Rodenkirchen gebracht hatte.

An alles gedacht

Für die Kinder wurde es vor allem um 15 Uhr interessant, als der Weihnachtsmann in der Markthalle erschien, um kleine Geschenke zu verteilen. Sie hatten aber auch die Möglichkeit, in der Malecke von Beate Mair ihre Kreativität unter Beweis zu stellen. Hilke Strodthoff-Schneider, Manuela Manzke und Gerfried Hülsmann vom Organisationsteam hatten bei der Vorbereitung der Veranstaltung an alles gedacht und auch für ein stilvolles weihnachtliches Ambiente in den Räumlichkeiten gesorgt. „Das war heute Nacht wirklich nicht ohne“, erzählte der Markthallenpächter, „gestern Abend hatten wir noch eine Weihnachtsfeier in der Halle, und die ersten Aussteller waren heute Morgen schon um sechs Uhr da um aufzubauen.“

Zahlreiche Gäste verbanden den Besuch des Rodenkircher Weihnachtsambientes mit einem Abstecher zum nahe gelegenen evangelischen Gemeindehaus an der Schulstraße. Auch dort konnten verschiedene Häkel- und Strickarbeiten des Handarbeitskreises, selbst gemachte Marmeladen, Bastelarbeiten, Produkte des Weltladens der Kirchengemeinde und vieles mehr bewundert und erworben werden.

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