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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Begeistertes Publikum singt gerne mit

18.01.2016

Nordenham „Schön, dass alle, die da sind, so zahlreich erschienen sind.“ Schon gleich zu Beginn hatten die Ruhwarder Saitenhiebe am Sonnabend das Publikum und vor allem die Lacher auf ihrer Seite. Zwei Konzerte mit einer Dauer von jeweils fast drei Stunden gaben Hannelore Müchler, Kathrin Torkel, Dominique Wempe, Uwe Kessens und Bernd Bultmann am Wochenende in der Jahnhalle, beide waren seit Wochen ausverkauft.

Die Moderation des Abends hatte Bernd Bultmann inne, und er füllte diese Funktion in gewohnt lustiger Weise aus. Zwischen den Liedern witzelte er mit seinen Musikerkollegen oder dem Publikum. Die diesjährigen Konzerte standen unter dem Motto „Die fünf Elemente“, was sich in der Auswahl der Lieder niederschlug. So bediente unter anderem Johnny Cash’ „Ring Of Fire“ das Element Feuer, „Es regnet“ (Element of Crime) das Wasser, „Dust in The Wind“ stand stellvertretend für die Luft und „Buffalo Jump“ für die Erde. Das fünfte Element, laut einhelliger Meinung der Saitenhiebe die Liebe, fand ihren Ausdruck unter anderem in einer Eigenkomposition von Bernd Bultmann über Jans lebenslange Liebe zum Meer. Ein Lied so voller Liebe, Hoffnung, aber auch Traurigkeit, dass so mancher Zuhörer eine Träne wegdrücken musste.

Meistens fröhlich

Obwohl auch solche nachdenklichen Töne im Programm zu finden waren, überwogen doch die fröhlichen Elemente. Wenn die Saitenhiebe nicht gerade ihre Instrumente bearbeiteten – vor allem Uwe Kessens blieb selten länger als ein Lied beim selben Instrument – oder Bernd „Bulti“ Bultmann Witze über die Rente oder Geocaching machte, wurde das Publikum gerne mit einbezogen. So konnten drei Besucher beim traditionellen Quiz unter Beweis stellen, dass sie viel weniger Musikwissen haben als Bernd Bultmann, die „Lebensabschnittsgefährten“ durften zum Gruppenbild antreten, und auch „Karaoke“ stand auf dem Programm. „Schildhalter“ Gregory hielt bei „Caledonia“ und bei „To The Sea“ von Katzenjammer die zu singenden Liedzeilen in die Höhe, und das Publikum tat wie geheißen: Zunächst zusammen mit den Saitenhieben und dann alleine schmetterten die Gäste voller Inbrunst den Refrain.

Zugaben gefordert

Gegen 22.30 Uhr hieß es dann am Sonnabend: „Vielen Dank, ihr wart ein super Publikum und habt beim Klatschen sogar meistens den Takt gehalten.“ So viel Frechheit ließen die Gäste nicht auf sich sitzen und forderten vehement eine Zugabe – und noch eine – und noch eine. „Aber ich muss noch in die Dorfkneipe, die macht gleich zu“, jammerte Bernd Bultmann. Doch das Publikum blieb gnadenlos, erst gegen 23 Uhr hatten die Gäste ein Einsehen und entließen die Saitenhiebe in die Winternacht.

Claus Arne Hock
Volontär, Agentur Schelling
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2743

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Ruhwarder Saitenhiebe | Saitenhiebe

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