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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Bei dieser Chaostruppe läuft alles schief

28.02.2014

Friedrich-August-Hütte Kuddelmuddel ist das Markenzeichen vieler plattdeutscher Komödien. Da klappern die Türen, da werden untreue Ehemänner just in dem Moment von ihrer Liebsten erwischt, wenn sie sich beim vermeintlichen Schäferstündchen vergnügen. Verwechslungen, Verwirrungen, Lügen, Intrigen, Überraschungen sorgen für heilloses Durcheinander. Auch das neue Stück der Niederdeutschen Bühne Nordenham, De Plattdüütschen, geizt nicht mit den dramaturgischen Zutaten, die ein richtiges Kuddelmuddel ausmachen. Im Gegenteil: Hier wird das Durcheinander auf die Spitze getrieben. Deshalb heißt der Schwank völlig zu Recht „Nix as Kuddelmuddel“.

Die Premiere findet am Mittwoch, 26. März, im Kasino Friedrich-August-Hütte statt. Bis dahin müssen die Plattdüütschen noch fleißig proben. Anfang Januar haben sie damit begonnen und zwar unter der Leitung einer neuen Regisseurin. Erstmals arbeitet die Nordenhamer Bühne mit Elke Theesfeld aus Varel zusammen. Die 49-Jährige ist nach der bisherigen Probenarbeit begeistert von ihrem Ensemble. „Wir haben viel Spaß zusammen, und alle ziehen prima mit.“

Das müssen sie auch, denn „Nix as Kuddelmuddel“ ist nach den Worten von Elke Theesfeld eine außergewöhnliche Herausforderung. „Jeder Darsteller muss nämlich zwei Rollen übernehmen.“

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Der Schwank von Jürgen Hörner, den Kay Carius ins Niederdeutsche übersetzt hat, handelt von einer zweitklassigen Theatergruppe. In der Boulevardkomödie, die sie einstudiert, geht es um die Wahrsagerin Madame Kassandra, die Probleme mit Kundinnen und ihrer Reinigungskraft, Frau Säuberlich, hat. Als sich die Putzfrau mit einer Freundin bei Madame trifft, um sich die Zukunft deuten zu lassen, gerät die Sitzung gewaltig aus den Fugen.

So soll das Theaterstück ablaufen. Aber nichts läuft, wie es laufen soll. Darsteller verpassen ihren Einsatz, Requisiten sind nicht an ihrem Platz, die Technik versagt. Die Hauptdarstellerinnen buhlen vor und hinter den Kulissen um die Gunst des Regisseurs. Eifersüchteleien und unterschwellige Rivalitäten bringen das ganze Ensemble und den Regisseur an den Rand der Verzweiflung.

Das Publikum erlebt Theater im Theater: Im ersten Akt die Generalprobe, im zweiten die Premiere. Der Stoff ist nicht leicht umzusetzen, sagt Elke Theesfeld. Um ihn für das Publikum gut nachvollziehbar zu machen, müssen auch die Bühnentechniker tief in die Trickkiste greifen.

Die neue Regisseurin hat übrigens ganz viel Erfahrung mit plattdeutschem Theater. Seit 35 Jahren spielt sie für verschiedene Bühnen. Hauptberuflich unterrichtet die Theaterpädagogin an der Oberschule in Varel.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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