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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Objekte regen die Fantasie an

24.05.2019

Berne In der Galerie Deichreich an der Deichstraße 6 in Berne wird an diesem Sonntag die Ausstellung „Frauen & Schiffe“ eröffnet. Die Vernissage beginnt um 15 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

Bis zum 30. Juni sind Objekte der Glaskünstlerin Beate Kuchs aus Oldenburg und Gemälde der provenzalischen Malerin Françoise Aymé-Martin zu sehen. Die Galerie von Petra Klaas und Thomas Heidkamp ist freitags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Beate Kuchs erläutert das Ausstellungsthema: Frauen und Schiffe, das war, zumindest in der christlichen Seefahrt, ein nicht zu vereinender Gegensatz – offiziell. Schiffe bauen und zur See fahren war Männersache, selbst die „Köchin“ war ein Smutje. Nichts für Frauen und außerdem bringen die nur Unglück an Bord, also lässt man sie gar nicht erst ... wenn überhaupt, dann als Galionsfigur oder Schiffsname.

Ja lebten denn die Seeleute im Zölibat? Und war die Arbeit für Frauen an Land früher leichter?

Beate Kuchs wuchs in Hamburg auf und studierte dort Kunsterziehung. Seit gut 40 Jahren arbeitet sie als selbstständige Künstlerin, zuerst im Theaterbereich, bevor sie vor 30 Jahren die Glaskunst für sich entdeckte. „Mit Glas kann ich fast alles ausdrücken, was sich bildnerisch vorstellen lässt, kein anderes Material ist so vielseitig und wandelbar“, sagt die Künstlerin.

Extra für diese Ausstellung entstanden Schiffe und Frauen sowie Wasserobjekte, die sich auf das Thema beziehen: Alle Objekte sind aus Glas, Metalloxiden und weiteren Ingredienzien im Glasofen entstanden, geformt von Sand und Hitze. Jedes Stück ist einmalig.

Was die Menschen nicht kennen, beflügelt ihre Fantasie, das galt früher für Landratten und Seefahrer genauso wie für Menschen heute.

Also, was gibt es zu sehen? Meeresungeheuer? Wohl kaum, dafür eher Objekte aus Glas und Glasskulpturen, die die Fantasie beflügeln und vorgaukeln sollen, es gäbe sie wirklich, diese Wesen aus einer Welt hinter dem Horizont.

Und doch berühren die Glasfiguren mit ihrer Menschlichkeit und die Schiffe wecken Sehnsüchte. Und das Wasser scheint eingefroren in runden und eckigen Formen, wobei Wasser doch eigentlich formlos ist.

Schon sehr früh von freier Natur, Unabhängigkeit und Fantasie angezogen, beginnt Françoise Aymé-Martin im Alter von zwölf Jahren zu malen, setzt ihre Ausbildung an der Kunstakademie in Aix-en-Provence fort und macht Erfahrungen in angewandter Kunst und plastischem Gestalten.

Im Alter von 22 Jahren wird sie professionelle Malerin und stellt in den wichtigsten europäischen Städten (Paris, Marseille, Lyon, Genf, Lausanne, Zürich, Amsterdam, Lüttich, Namur) aus; selbst in Kanada zeigt sie ihre Werke.

Ihr Schaffen umfasst Wandgemälde, zahlreiche Bühnenbilder und -plakate, Illustrationen, große mobile Sets für Veranstaltungen, Szenografie und Themenkurse für Museen und Sehenswürdigkeiten.

Ihr aktueller künstlerischer Ansatz: Auf eine Reise gehen, die die Vorstellungskraft eines jeden anspricht, nahe der menschlichen Dimension, ohne Intellektualisierung oder Sprache. Es ist der Zuschauer, der sich jedem Werk nach seinen eigenen Gefühlen annähert und es interpretiert.


     www.galerie-deichreich.de 
Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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