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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kulturmühle Berne: Gelungenes Projekt schmückt Ortskern

22.08.2020

Berne Bei strahlendem Sonnenschein gab die Gemeinde Berne nun ganz offiziell den Zwischenbau der Kulturmühle Berne, das neue Außengelände und die neue Überwegung zwischen der Langen Straße und der Straße Am Schulplatz frei.

Die Fläche

Entstanden sind in dem Bereich eine offene Rasenfläche, durch die eine neue fußläufige Verbindung zwischen der Langen Straße und der Straße am Schulplatz angelegt wurde. In die Rasenfläche wurde ein Bühnenhügel für Veranstaltungen integriert. Vor dem Eingangsbereich der Kulturmühle entstanden drei, Am Schulplatz weitere 19 gepflasterte Parkplätze. Ein Pflanzenwall mit heimischen und insektenfreundlichen Pflanzen trennt die Grünfläche von den Parkplätzen. „Alles zusammengenommen wurden hier 270 000 Euro in den Außenanlagen verbaut“, berichtete Bürgermeister Hartmut Schierenstedt.

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„Im Ergebnis ist festzuhalten, dass trotz der begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel heute ein gelungenes Projekt der öffentlichen Nutzung übergeben werden kann“, freute er sich.

Die Feier

Die Freigabe wurde mit einigen Gästen gefeiert, darunter natürlich die Mitglieder des Vereins Kulturmühle Berne, Vertreter der Niedersächsischen Landgesellschaft, mitwirkende Landschaftsarchitekten aus Bremen, Vertreter der Firma Wussow aus Berne sowie das Ehepaar Bruns als Nachbarn der Kulturmühle. Gefeiert wurde selbstverständlich mit gebührendem Abstand, mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken.

Die Maßnahmen

Bürgermeister Hartmut Schierenstedt ließ noch einmal die Maßnahmen und Arbeiten Revue passieren. Bereits 2013 sei die Gemeine mit ihrem historischen Ortskern in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ aufgenommen worden. Aus Mitteln dieses Programms hatte die Gemeinde die vormals privaten Flächen um die Kulturmühle erworben, die nun öffentlich genutzt werden.

Arbeiten in Eigenregie ergeben gelungenes Gesamtbild

Die Kulturmühle sei in der Vergangenheit auch durch hohe Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und mit Fördermitteln der EU baulich ertüchtigt worden. Beispielsweise zur Realisierung des Anbaus, den der Verein in Eigenverantwortung durchführte, stellte die Gemeinde Berne insgesamt rund 60 000 Euro im Rahmen des Programms Investitionspaket zur Verfügung. Die Neugestaltung der Außenflächen im Eingangsbereich und der Terrasse übernahm der Verein Kulturmühle Berne auch selbst.

Parallel zu den Arbeiten auf den Freiflächen und am Anbau der Kulturmühle sanierte auch die Familie Bruns das unter Denkmalschutz stehende Haus an der Langen Straße, in direkter Nachbarschaft zur Kulturmühle. Auch sie konnten für die Arbeiten Fördermittel aus dem Projekt Stadtumbau West in Anspruch nehmen.

Dies sei die Voraussetzung dafür gewesen, dass zusätzliche Gelder aus dem Förderprogramm „Investitionspakt – soziale Integration im Quartier“ für das Projekt Kulturmühle: Anbau und Außenanlagen beantragt werden konnten, sagte Schierenstedt. Für dieses Projekt erhielt die Gemeinde Berne 2017 die Förderzusage, berichtete der Bürgermeister. 279000 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss aus Landes- und Bundesmitteln. Die Gemeinde Berne sollte einen Eigenanteil in Höhe von 31 000 Euro beisteuern. Doch wie sich herausstellte, sollte das nicht ausreichen. „Angedacht waren 60 000 Euro für den Zwischenbau der Kulturmühle und 250 000 Euro für die Herrichtung der Außenanlagen. Durch Baukostensteigerungen musste der Eigenanteil der Gemeinde Berne im Laufe des Prozesses um 20 000 Euro aufgestockt werden“, berichtete Bürgermeister Hartmut Schierenstedt bei der Einweihungsfeier.

Der VErein

Die Kulturmühle in Berne, die vom gemeinnützigen Verein Kulturmühle getragen werde, sei seit vielen Jahren mit ihren Kulturprogrammen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Die Räumlichkeiten, die alle unter Denkmalschutz stehen, böten Platz für Menschen, die einen offenen Treffpunkt suchen, lobte der Bürgermeister.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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