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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kulturmühle Berne: Waschanlage und Martinshorn spontan eingebaut

22.09.2020

Berne Querdenker, die sich plötzlich von Querdenkern distanzieren müssen – das ist hart für Menschen, die sich neben Bezeichnungen wie Liedermacher, Poet oder Kabarettist bislang als eben solche gesehen hatten. Darüber, wie schnell sich Begriffe in eine andere Richtung wenden können, und über vieles andere machte sich Jakob Heymann musikalisch in der Berner Kulturmühle Gedanken.

Ganz neu für den seit Jahren in Bremen lebenden Bochumer, der schon mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde, war die benachbarte Waschanlage, der es zu Beginn des Abends zu trotzen galt.

Heymann baute das einfach in sein spontan auf das Publikum abgestimmte Programm ein und nutzte dies, genauso wie die Martinshörner der vorbeifahrenden Einsatzfahrzeuge, zum Ablästern über gewisse Fahrzeugmarken, mit deren Fahrern er in der Vergangenheit nicht so gute Erfahrungen gemacht hatte. Auch wenn der Auftakt des Abends etwas düster war, zu lachen gab es neben allerlei Tiefsinnigem trotzdem einiges.

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Mehrfach preisgekrönt ist auch Florian Wintels, der bereits seit elf Jahren regelmäßig auf der Bühne stehe, berichtete Moderatorin Malin Gebken. Und der war mit dem Vorhaben gekommen, etwas Poesie nach Berne zu bringen. Amüsante Erkenntnisse aus seiner Vergangenheit gehörten genauso dazu wie ein Lob auf das Ehrenamt oder die „Hausaufgabe“ für die Zuschauer. Vor dem Einschlafen einmal über ihre negativen Eigenschaften nachzudenken und darüber, wie diesen etwas Positives abzugewinnen sei, gab er ihnen mit auf den Weg. Dass dies möglich ist, stellte er kurz zuvor unter Beweis.

Nicht minder wortgewandt und auf Platt ging es mit Gesche Gloystein weiter. Platt verston, sei nicht schwer. Das Sprechen aber auch nicht. Moin, jo, nee oder mutt ja kann doch jeder, machte die Ovelgönnerin Mut, sich selbst in der Sprache auszuprobieren, bevor es mit ihrem „Tanz auf dem Vulkan“ weiter ging.

Die Vierte im Bunde war Liedermacherin Marie Diot, die, um sich von ihrem Kollegen Heymann abzugrenzen, dieses Mal mit dem Elektro-Klavier statt der Gitarre unterwegs war. Sie klärte vergnüglich auf, wie sie lästigen Fragen bezüglich der Frisur entgeht, sang von Heimat und Zuhause oder wann es gut ist, einen Delfin zu sehen und wann nicht. Bei Kerzenschein und in warme Decken gehüllt, machte der abwechslungsreiche Abend auf der Terrasse der Kulturmühle dem Publikum, dass immer wieder in lautes Gelächter ausbrach, viel Spaß.

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