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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Die Tücken des Zusammenlebens

25.04.2019

Berne Wie sich das wohl anfühlt, Opfer falscher Verdächtigung zu sein? Oder als Arbeitnehmer von Kollegen oder vom Chef gemobbt zu werden? Als Chef bestohlen zu werden? Als Partner hintergangen, betrogen zu werden?

Das Thema soll jetzt im Rahmen der Berner Buchwoche in einem Buch abgehandelt werden. 

Hand aufs Herz: Wer hätte dann keine Rachegedanken? Und doch wissen wir, Böses mit Bösem zu vergelten, stillt vielleicht für den Moment unser Streben nach Vergeltung, löst aber das Problem nicht. Im Gegenteil: Meist macht Vergeltung das Ganze nur noch schlimmer.

Die goldene Regel für das Zusammenleben von Menschen lautet denn auch: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ Das leuchtet eigentlich jedem ein: „Was man mir nicht antun soll, will ich selbst anderen auch nicht zufügen.“ Doch nicht selten hapert es an der Umsetzung: Wenn einer von beiden seinen Vorteil sucht, wenn einer sich benachteiligt fühlt, gegenüber Fremden oder einfach aus gedankenloser Unachtsamkeit – oder in Situationen, nach denen man sich vielleicht wünscht, anders behandelt worden zu sein oder anders gehandelt zu haben. Es geht um ausgeübte und um unterlassene Mitmenschlichkeit, um ersehntes, um fehlendes und um dankbar erfahrenes Mitgefühl.

„Was du nicht willst, das man dir tu ...“ lautet der Titel eines Buches, das im Rahmen der siebten Berner Bücherwoche entsteht. LEB Wesermarsch, der gemeinnützige Verein „Kultur vor Ort“ und der Geest-Verlag Vechta suchen noch Texte für das geplante „Lesebuch für die Wesermarsch 2019“.

Die Ausschreibung richtet sich an alle, auch an Schreibanfänger, die etwas zu dem Thema beitragen können. Es gibt keine Altersgrenzen und keine Auswahl nach Vorveröffentlichungen. Voraussetzung ist lediglich, dass die Ausschreibungsteilnehmer ihren ersten Wohnsitz in der Region Wesermarsch haben oder zehn Jahre ihres Lebens hier verbrachten.

Dabei wird der Begriff „Region Wesermarsch“ (als geografischer Raum) großzügig ausgelegt. Das heißt insbesondere, dass auch Schreibende aus der Stadt Oldenburg und umzu, auch aus dem Landkreis Oldenburg, zugelassen sind.

Jeder Teilnehmer darf bis zu 15 Normseiten (1800 Zeichen inklusive der Leer- und Absatzzeichen), verteilt auf maximal drei Texte, einreichen. Zugelassen sind alle Texte, die sich in einem weiten Sinn mit dem Thema befassen. Beiträge „up Platt“ sind gerne willkommen.

Über die Aufnahme eingesandter Beiträge in das Buch entscheidet eine Jury unter Ausschluss des Rechtsweges. Ihr gehören an Helga Bürster (Autorin), Dieter Kohlmann (Vorsitzender LEB Wesermarsch und Herausgeber), Alfred Büngen (Leiter Geest-Verlag) und Reinhard Rakow (Autor und Herausgeber). Bewerbungstexte werden entgegengenommen von Reinhard Rakow, Ollener Straße 2, 27804 Berne (Telefon   04406/920046). Am 14. Juni ist Einsendeschluss, entscheidend ist das Datum des Poststempels.

Wer in das Buch aufgenommen wird, erfährt das im Laufe der zweiten Septemberhälfte. Die Buchpremiere findet statt am 18. Oktober, die Abschlussveranstaltung ist am 13. Dezember.

Es dürfen auch mit Schreibmaschine verfasste oder handgeschriebene Texte eingereicht werden. Weitere Einzelheiten können bei Reinhard Rakow angefordert werden.

Parallel zum Wesermarsch-Buchprojekt läuft noch bis 14. Mai (Datum des Poststempels!) die weltweite Ausschreibung zu dem Doppelthema „Heimat“/„Menschheit“. Die Verfahrensregeln sind ähnlich, doch sind Ausschreibende hier der Geest-Verlag und die Gemeinde Berne.In der Jury sitzen Dr. Michael Brandt (Oldenburgische Landschaft), Björn Thümler (Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur), Hartmut Schierenstedt (Bürgermeister der Gemeinde Berne), Heide Witting-Fries (Buchhändlerin aus Elsfleth), Alfred Büngen (Germanist und Verleger, Vechta) und Reinhard Rakow (Autor und Herausgeber). Reinhard Rakow gibt auch zu diesem Projekt gern weitere Informationen unter Telefon  04406/920046 (Mail: berne-bringt@t-online.de).


Mehr Infos: oder   www.reinhardrakow.de  oder   www.geest-verlag.de 
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