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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Musik: Meister Lampelers Werk erklingt

30.07.2019

Berne Der zweite Sonntag im September ist 1993 als Tag des offenen Denkmals festgelegt worden. Am 8. September – am Tag des offenen Denkmals und des Deutschen Orgeltag es – findet in Berne das zweite Orgelwunschkonzert statt.

Anlässlich des Orgeltages lädt daher die Berner Kantorin Natalia Gvozdkova für Sonntag, 8. September, zu einem Orgelkonzert in die St.-Aegidius-Kirche am Breithof in Berne ein. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen. Um 18 Uhr wird Natalia Gvozdkova noch eine offene Orgelempore mit kleiner Orgelführung und Erklärungen anbieten.

Die Berner Kantorin möchte ein buntes Musikprogramm zusammenstellen und lädt alle Orgelmusikinteressierte ein, ihre Wünsche anzumelden. Die Kantorin hofft auf reges Interesse. Anmeldungen nimmt sie noch bis Montag, 10. August, entgegen per E-Mail unter g-natalia@t-online.de.

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Die gebürtige St. Petersburgerin ist seit Ende 2014 als Kantorin in der evangelischen Kirchengemeinde Berne tätig. Schon früh begann Natalia Gvozdkova mit dem Klavierspiel, studierte später das Fach Klavier und widmete sich danach dem Instrument Orgel. Seit November 2004 lebt die Musikerin in Deutschland. Sie hat in Bremen Kirchenmusik und Orgelspiel studiert. Vor ihrer Tätigkeit in Berne hatte Natalia Gvozdkova eine unbefristete Stelle in der alten Hansestadt Gardelegen in Sachsen-Anhalt inne.

Das Prospekt der von Meister Lampeler aus Brabant in den Jahren 1590 bis 1596 gebauten und durch andere im Lauf der Zeit erweiterten Orgel zeigt zu oberst das Wappen des Grafen Christian von Delmenhorst, dazu Holzplastiken und Musikanten. Die Inschrift an den Basstürmen stammt aus dem Lied „Wie schön leuchtet der Morgenstern.“

Bereits um das Jahr 1057 wird im Stedinger Land urkundlich ein Kirchenbau erwähnt. Noch heute steht die St.-Aegidius-Kirche auf einer Wurt. Wie der erste Kirchenbau und ein nachfolgendes Gebäude aussahen, ist nicht überliefert. Nach dem Sieg über die aufständischen Stedinger Bauern im Jahr 1234 ließ der Bremer Erzbischof Gerhard II eine neue Kirche am heutigen Breithof bauen. Als ein Siegerdenkmal gedacht, fällt das Gebäude groß und repräsentativ aus: Es entsteht eine dreischiffige gotische Kirche mit drei quergestellten Satteldächern.

In den folgenden Jahrhunderten wurden immer wieder Veränderungen an der Kirche vorgenommen. Die heutige Bemalung in der Kirche stammt noch aus der Mitte des 18. Jahrhunderts

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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