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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Gemeindefest: Besucher können Sonntag selbst die Glocken läuten

26.07.2014

Brake Am 22. Juli des Jahres 1764 wurde nach vierjähriger Bauzeit feierlich die Friedrichskirche zu Hammelwarden eingeweiht. 250 Jahre später gibt es im Stadtsüden nun einen Grund zum Feiern, und den wollen die Hammelwarder nutzen. An diesem Sonntag beginnt anlässlich des Kirchen-Jubiläums um 11 Uhr ein Festgottesdienst mit Bischof Jan Janssen. Anschließen wird sich ein Gemeindefest, für das Pastor Rüdiger Gryczan und sein Team ein großes Programm auf die Beine gestellt haben.

Ein besonderer Clou: Es gibt nicht nur Kirchturmführungen, sondern Besucherinnen und Besucher werden gegen eine kleine Spende auch die Möglichkeit haben, selbst die Kirchenglocken zu läuten. Extra für das Fest sind die Glocken wie früher mit einer mechanischen Ziehvorrichtung ausgestattet worden.

Beim Gemeindefest werden ansonsten Bolaspiele für Kinder und Erwachsene geboten. Senioren können sich mit dem Hammelwarder TV im Sitztanz versuchen. Die Braker Kunstschule bietet Bastelaktionen an, die DLRG ab Schierloh-Strand Fahrten auf der Weser, und das Team der Kita „Arche Noah“ lädt Kinder an eine Schminkstation. Zudem gibt es für kleine Besucher Ponyreiten.

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Ebenfalls mit Ständen und Aktionen dabei sind der Naturschutzbund mit seinem Rudi-Rotbein-Club, das Diakonische Werk, das Christophorushaus, die Seemannsmission, das Kindergottesdienstteam, der Frauenkreis und das Team der Bücherei. Hinzugesellen werden sich zahlreiche Vereine bis hin zur Feuerwehr. Weil für all die Aktivitäten auf dem Gelände der Kirche nicht genug Platz ist, wird die Hammelwarder Straße gesperrt; auch dort werden Stände aufgebaut.

Erstmals zu haben sein wird bei dem Gemeindefest die von Hans Wiechmann und Dr. Jens Schmeyers verfasste Chronik über die Friedrichs-kirche. Die beiden Autoren haben zudem eine Ausstellung zur Geschichte der Kirchengemeinde Hammelwarden erarbeitet, die in der Kirche präsentiert wird und dort noch bis einschließlich Montag zu sehen ist.

349 000 Steine wurden nach den Recherchen von Hans Wiechmann für den Bau der Friedrichskirche benötigt. Sie ersetzte die erstmals 1420 urkundlich erwähnte Vitus-Kirche, die baufällig geworden war.

Die Kosten für den Neubau sollen sich auf 9086 Reichstaler belaufen haben. Das Geld hatte die damals noch eigenständige Gemeinde Hammelwarden durch Spendensammlungen im gesamten Oldenburger Land aufgebracht. Außerdem beteiligte sich das dänische Königshaus an den Kosten.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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