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Aktualisiert vor 29 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kunst: Bilder als Dialog zwischen den Generationen

01.06.2016

Ruhwarden Erneut mussten die Kunstfreude in der Galerie am Wehlhamm in Ruhwarden eng zusammenrücken – sogar die „Notplätze“ auf der Treppe waren besetzt. Die neue Ausstellung mit dem Titel „Mythische Göttinnen und Landschaften“, in der die Galerie Werke von Heinrich Schüler und Helmut Feldmann präsentiert, stieß jetzt bei der Eröffnung auf großes Interesse.

Der Arbeitstitel der Ausstellung habe „Der Schüler und sein Schüler“ gelautet, sagte Galeristin Silke Trolldenier. Denn die Wege der beiden Künstler kreuzten sich 1991 an der Fachoberschule für Gestaltung in Oldenburg.

Der Maler und Holzschneider Heinrich Schüler, Jahrgang 1935, war in seinem Berufsleben als Restaurator und Fachkundelehrer tätig und hat bereits oft seine Werke in der Ruhwarder Galerie vorgestellt. Nun zeigt er Holzschnitte von mythische Göttinen.

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Helmut Feldmann, Jahrgang 1964, stellt den Darstellungen Schülers seine Grafiken und gemalten Bilder mystisch anmutender Landschaften entgegen. Er setzt dabei eine große Palette druckgrafischer Techniken ein und verwendet Kupferdruckfarben als unkonventionelles Malmedium. Feldmann trägt die Farben in zeitraubenden Arbeitsschritten Schicht für Schicht auf. „Diese Vorgehensweise verleiht seinen weiten Landschaften eine große atmosphärische Dichte“, befand Kunstvermittler Dirk Meyer, der zur Ausstellungseröffnung die Einführungsrede hielt.

Der Kunstexperte wertete die menschenleeren Landschaften von Helmut Feldmann und die Abbildungen der Göttinnen Heinrich Schülers als Dialog zwischen den Generationen. Heinrich Schüler stellt in der neuen Ausstellung einen Zyklus farbig gestalteter Holzschnitte vor. Die Landschaften des einen böten den weiblichen Göttinnen des anderen eine Heimstatt, betonte Dirk Meyer.

Der Kunstvermittler referierte über die Mythologie, die so alt sei wie die Menschheit. In den Naturreligionen bis hin zum Monotheismus wurden stets weibliche Gottheiten verehrt. Im christlich-katholischen Glauben werde der Mutter Maria gehuldigt, erinnerte er.

In drei Farbholzschnitten, die drei Zustandsmotive des Holzschnittes und des Farbdruckes zeigen, können die Besucher der Ausstellung die Abbildungen von Lilith bewundern, die als dunkle Göttin als Beispiel für eine Dämonisierung weiblicher Gottheiten stehe, sagte der Referent. Mit der Abbildung der Venus von Willendorf hat Schüler die älteste Darstellung einer Göttin zu Papier gebracht. Die 1908 entdeckte Figur aus der Altsteinzeit gilt als der Prototyp der mythischen Frau.

Die Galerie am Wehlhamm in der Sonnenstraße 1 in Ruhwarden ist immer mittwochs, donnerstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.


Mehr Infos unter   www.galerie-wehlmamm.de 
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