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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bilder aus Barbados für Achterstadt

04.05.2017

Achterstadt Nur die wenigsten schaffen es bis Barbados. Wer aber einmal das karibische Eiland besucht, das halb so groß ist wie die Wesermarsch und dreimal so viele Einwohner zählt, wird kaum auf die Idee kommen, sich dort in den Werkstätten bildender Künstler umzusehen.

Ysabel Sureth und ihre Partnerin Sibylle Staude haben aber genau das gemacht. Und dabei haben sie eine erstaunliche Frau kennengelernt, genau genommen sogar zwei erstaunliche Frauen. Und beide holen sie jetzt in ihre Privatgalerie nach Achterstadt – zu einer Doppelausstellung aus Anlass des fünfjährigen Bestehens der Einrichtung. Am Sonntag, 21. Mai, wird sie eröffnet.

Mit Schwiegertochter

Die eine Frau heißt Heidi Berger, und ihr Name klingt nicht zufällig typisch deutsch: In den 50er Jahren ist sie zunächst von Deutschland nach Kanada ausgewandert, und dann in den 70er Jahren von Kanada für jeweils einen Teil des Jahres nach Barbados weitergezogen. Die andere Frau heißt Becky Comber, und sie ist die Schwiegertochter von Heidi Berger. Sie lebt ganzjährig in Gray County in der kanadischen Provinz Ontario.

Heidi Berger ist Malerin und porträtiert in erster Linie Frauen. Deshalb heißt die Ausstellung „Her Space“. Ihre Bilder sind auch für Laien zugänglich und kein Kunst-Buch mit sieben Siegeln. Heidi Berger ist vom Selbstbewusstsein und der Würde der karibischen Frauen fasziniert, wie sie sagt. Für ihre Arbeit in unterschiedlichen Techniken – Acrylmalerei, Monotypie und Mischtechnik mit Textilien – hat sie zahlreiche internationale Auszeichnungen bekommen.

Vor dem Ende ihrer Karriere will Heidi Berger noch einmal in Deutschland ausstellen, und in Achterstadt wird dieser Wunsch wahr.

Foto vom Foto

Betty Combers Spezialgebiet ist experimentelle Fotografie: Sie fertigt Fotografien an, verändert sie mit unterschiedlichen Techniken und fotografiert sie erneut. Neben der Kamera ist die Schere ihr wichtigstes Utensil, denn damit zerschneidet sie Bilder und Papier. Betty Combers Hauptthema ist die unberührte und wilde Natur.

Eröffnet wird die Ausstellung ab 15 Uhr, es spricht Dr. Uta Fleischmann vom Literatur-Kabinett in Oldenburg; die Musikerin Tatyana Rizh-
kova spielt auf der Klarinette. Dazu gibt es wieder Kaffee-Spezialitäten vom Barista-Wagen. Die Galerie öffnet freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Finissage ist am Sonntag, 2. Juli.

 Stolz ist die Galeristin Ysabel Sureth darauf, dass sie vom 22. Juli bis zum 4. August erstmals ein Sommeratelier anbieten kann. In zwei Kursen führt der Bildhauer Franz Ferdinand Wörle unter dem Motto „Eine Schule des Sehens“ ins Zeichnen und anschließende dreidimensionale Arbeiten ein. „Mit Nadel und Säure“ ist das Motto eines Grundkurses des Druckgrafikers Klaus Schmid zum Thema Radierung.

Die jeweils einwöchigen Kurse bietet die Galeristin in der alten Schule Achterstadt gegenüber der Galerie an. Jeweils sechs bis zehn Teilnehmer sind willkommen, die Gebühr beträgt 280 Euro. Anmeldungen sind per E-Mail möglich unter info@ysabel-sureth.de.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
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