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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Blaue Jungs schmettern seit 20 Jahren

22.09.2015

Brake Vor 20 Jahren, auf einer Fahrt des Kneipp-Vereins, kam Irene Schmal die Idee zu einer Gesanggruppe. Was mit acht Personen anfing, hat sich heute zu einem Shantychor mit fast 20 Mitgliedern gemausert. „Ich musste kämpfen, die Jungs wollten nicht“, sagt Irene Schmal beim Geburtstagskonzert des Shantychors Blaue Jungs, das jetzt in der Begu ausgerichtet wurde. Rund 150 Zuhörer lauschten dem Shantychor, der sich heute nicht mehr weigert, sondern mit viel Spaß und Freude seine Lieder schmettert.

Unterstützt wurden die „Blauen Jungs“ vom Frauenchor des Kneipp-Vereins unter der Leitung von Ute McKenzie, den es immerhin auch schon seit 18 Jahren gibt, und dem Akkordeonclub „Melodia“ unter der Leitung von Anke Hagenbucher. Der Akkordeonclub, der seit 43 Jahren besteht, ergänzte das Liederprogramm zwischen Shantys und Volksliedern unter anderem um flotte Jazz- und Ragtime-Stücke.

Lange hatte der Shantychor überlegt, wie er seinen eigenen Geburtstag begehen soll. „Wir haben uns dann dafür entschieden, dass möglichst viele Menschen Spaß an unserer Musik haben sollen“, erzählt Chorleiter Adolf Bolles. So entstand die Idee für das Geburtstagskonzert, dessen Erlöse an den Kinderschutzbund gespendet werden. Die Blauen Jungs proben jeden Dienstag um 16.30 Uhr in der Begu und haben sich in den 20 Jahren ihres Bestehens ein breites Programm an deutschen und englischen Shantys zugelegt.

„Heute an Bord“, „Rum aus Jamaika“ und „Rolling Home“ sind nur drei der Seemannslieder, die der Chor voller Hingabe sang, bevor der Frauenchor mit dem „Freundschaftslied“ oder „Ein Fremder, der nach Brake kommt“ das Publikum erfreute.

Aber auch eigene Kompositionen standen auf dem Programm, darunter das von Gero Michels, einem der Gründungsmitglieder, komponierte Jubiläumslied „Der Shantychor vom Kneipp-Verein“. „Shanty, das ist die Befreiung von Frust“, heißt es da, und Frust hatte während des rund zwei Stunden dauernden Konzertes wirklich niemand. Im Gegenteil: Das Publikum sang gerne mit, und auch ein bisschen Schunkeln wurde gern gesehen.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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