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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Wir müssen Lebensstil ändern“

08.11.2019

Blexen Die evangelische Kirchengemeinde Blexen und die katholische Kirchengemeinde St. Willehad Nordenham feiern traditionsgemäß an diesem Sonntag, 10. November, gemeinsam eine ökumenische Vesper in der St.-Hippolyt-Kirche in Blexen. Beginn: 17 Uhr.

Karl Jasbinschek, Pfarrer der katholischen Gemeinde, weist auf die Gründe für diese Tradition hin: Die Katholiken haben Sankt Willehad als den Patron ihrer Pfarrei. Die evangelische Kirche in Blexen ist der Ort, wo Bischof Willehad im Jahr 789 an einem schweren Fieber verstorben ist. Willehad war damals einmal mehr in die nördliche Wesermarsch aufgebrochen, um die Christen im Glauben zu stärken und das Evangelium Jesu zu verbreiten.

Blexens Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen und Karl Jasbinschek werden am Sonntag die Vesper feiern zum Thema: „Wider die Umweltzerstörung und Gleichgültigkeit“.

Es geht in der Predigt und Gottesdienstgestaltung also um ein hochaktuelles Thema, das Christen und alle Menschen weltweit bewegt: Die Sorge um Natur und Welt für die zukünftigen Generationen. Pfarrer Karl Jasbinschek wird in seiner Predigt ausführen, dass schon im Jahr 2015 Papst Franziskus in seiner Enzyklika (Lehrschreiben) „Laudato si“ eindringlich vor der Ausbeutung und Zerstörung der Welt durch Habgier und Verantwortungslosigkeit gewarnt hat.

So schreibt Papst Franziskus: „Die verhängnisvollen Prognosen (zum Klimawandel) dürfen nicht mehr mit Geringschätzung und Ironie betrachtet werden. Wir könnten den nächsten Generationen zu viel Schutt, Wüsten und Schmutz hinterlassen. Der Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil, da er unhaltbar ist, nur in Katastrophen enden kann, wie es bereits periodisch in verschiedenen Regionen geschieht.“

Der Papst weiter: „Die Abschwächung der Auswirkungen des derzeitigen Ungleichgewichts hängt davon ab, was wir jetzt tun, vor allem, wenn wir an die Verantwortung denken, die uns von denen zugewiesen wird, die die schlimmsten Folgen zu tragen haben.“

Die Vesper am Sonntag in Blexen will ermutigen, die Welt als eine „Leihgabe Gottes“ zu sehen, die die Menschen vor Gott und kommenden Generationen verantworten müssen. Karl Jasbinschek: „Gerade dieses Anliegen verbindet die christlichen Kirchen und wir sind aufgerufen, unseren Lebensstil zu prüfen und zu ändern.“

In Anschluss an die Vesper sind alle Gottesdienstbesucher eingeladen ins Gemeindehaus zu einem abendlichen Imbiss und der Möglichkeit zu Gespräch und Begegnung.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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