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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Jetzt kann endlich der Frühling kommen

03.04.2018

Blexen /Schweewarden /Phiesewarden 17 genehmigte Osterfeuer brannten am Wochenende im Nordenhamer Stadtgebiet – die größten davon in Blexen, Phiesewarden und Schweewarden. Nach den heftigen Stürmen der vergangenen Monate hatten die jeweiligen Ortsfeuerwehren besonders große Feuerhaufen aufschichten können. „So viel Brennmaterial hatten wir noch nie“, sagte Timo Renneberg, Vize-Ortsbrandmeister in Blexen.

Bevor es am Samstag beziehungsweise Sonntag mit dem feurigen Spektakel losging, stand in einigen Ortsteilen noch die Ostereiersuche für den Nachwuchs auf dem Programm. In Schweewarden, Blexen und Phiesewarden fanden dann am Abend auch die traditionellen Fackelzüge statt. Die wollten sich die zahlreiche Besucher ebenso wenig entgehen lassen wie das zu später Stunde gezündete Feuerwerk.

Unter den Schaulustigen in Phiesewarden befand sich die Familie Kleinschmidt aus Mühlen im Kreis Vechta, die die Ostertage bei der Großmutter in Phiesewarden verbracht hat. „Das Osterfeuer ist hier viel schöner als bei uns“, freute sich Henning Kleinschmidt. „Und das Feuerwerk ist auch klasse“, ergänzte seine Frau Tina. Für den sechsjährigen Hanno Kleinschmidt und seine Schwester Inken (5) war es nicht der erste Fackellauf in Phiesewarden, an dem sie teilnahmen.

Viel Spaß hatten auch die Kinder in Blexen bei ihrem Fackellauf, der musikalisch vom Spielmannszug der Johanniter aus Stadland begleitet wurde und traditionsgemäß an der Kirche startete. Die rund 60 brennenden Fackeln landeten schließlich allesamt im Feuerhaufen.

Während das Osterfeuer in Phiesewarden rund 600 Besucher anlockte, waren es in Blexen um die 1500 Gäste. Sie wärmten sich an den Flammen, klönten bei Bier und Bratwurst mit Freunden, Bekannten und Nachbarn. Ein Höhepunkt in Blexen war natürlich das rund 20-minütige Höhenfeuerwerk. „Alles läuft nach Plan“, freute sich Ortsbrandmeister Knut van Loh.

Allen Gerüchten zum Trotz steht übrigens noch längst nicht fest, dass dieses Osterfeuer das letzte in Blexen war. Das Osterfeuergelände ist inzwischen als Gewerbegebiet ausgewiesen. Doch die Blexer Brandschützer erinnern an eine Aussage von Ex-Bürgermeister Hans Francksen, der versprochen habe, dass der Fortbestand des Osterfeuers dadurch nicht gefährdet sei, so Knut van Loh.

In Schweewarden war das gesamte Dorf auf den Beinen, um den Moment nicht zu versäumen, in dem die Kinder auf der Freifläche neben dem Sportplatz mit ihren Fackeln den Feuerhaufen anzündeten. Die Ortsfeuerwehr sorgte mit einem überdachten Getränke- und Imbissstand wie gewohnt für das leibliche Wohl.

Die Sträucher für das Osterfeuer waren an den beiden vorangegangenen Wochenenden mit vereinten Kräften eingesammelt worden. „Das hat super geklappt. Die Beteiligung war toll,“ lobte Frederik Kaiser, der gemeinsam mit Peter Hoffmann die Federführung hatte.

Ostersamstag blieb das erhoffte Bilderbuchwetter aus, und die Osterfeuer-Wiese war extrem matschig. Doch davon ließen sich die Schweewarder den Spaß nicht verderben. Der Abend begann traditionell mit der Ausgabe von süßen Ostertüten an die Kinder und dem Fackellauf von der Feuerwache bis zur Osterfeuerwiese. Mit Einbruch der Dunkelheit flammte der große Sträucherhaufen dann richtig auf, ehe ein Feuerwerk den krönenden Abschluss bildete.

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