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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Zwischen Trödel und Kaisergranat

07.08.2018

Brake Schiffe, Fischbrötchen, Musik, Flohmarkt oder jede Menge Kinderspaß – auch in diesem Jahr bot das Braker Binnenhafenfest wieder ein ganzes Wochenende lang Spannendes für fast jeden Geschmack.

Zwar war die Anzahl der Flohmarktanbieter recht überschaubar, doch den Spaß ließ sich das Ehepaar Walter nicht vermiesen. Umso mehr Beachtung fanden schließlich all die lustigen Häkeltiere, die Angelika Walter angefertigt hatte und an ihrem Stand anbot. Das Handarbeiten sei Therapie für sie, verriet die Brakerin, die genau wie ihr Mann Reinhard die vielen netten Gespräche genoss, die so zustande kamen. Ein von seiner Frau gehäkelter Wal sei schon nach Michigan „ausgewandert“, und ein „Elefant“ habe in Chile ein neues Zuhause gefunden, berichtete Reinhard Walter schmunzelnd.

Weitaus mehr als in der Innenstadt war besonders am Samstag rund ums Hafenbecken los, in dem sich an diesem Tag 24 Kutterpull-Teams ordentlich in die Riemen legten. An der Kaimauer beantwortete Weltenbummler und Schiffseigner Oliver zusammen mit seinem Kapitän Floris Jonker gerne Fragen rund um seine „Eldorado“, die eigentlich in Amsterdam ihren Heimathafen hat. Nach drei Jahren Karibik ist in einer Werft eine Überholung des 38 Meter langen Schiffs notwendig. Bis Mitte September wird das noch dauern.

Mit frisch gefangenem Kaisergranat lockten die niederländischen Besatzungsmitglieder an ihre „Butendiek“. Und wer bis ans andere Ende des Binnenhafens schlenderte, wurde dort zu jeder vollen Stunde mit einer kostenlosen Hafenrundfahrt belohnt.

Selbst genäht

Mit ihrem Lieblings-Pokémon auf der Schulter zog Finja viele Blicke auf sich. Das junge Mädchen, das sich seit seinem ersten Spiel für die Fantasiefiguren begeistert, hatte nicht nur „Feelinara“ selbst genäht. Aus ihrer Handtasche holte sie ein weiteres handgemachtes Plüschtier.

Tattoos und Hafen – das passt bestens zusammen. Dementsprechend groß war der Andrang am NWZ-Stand. Paul entschied sich für einen Drachen als Motiv. Drei bis fünf Tage halte so etwas, so die Erfahrung von „Tätowierer“ Silas Pott.

Shantys für alle

Aber auch wer nicht so viel mit Schiffen im Sinn hatte, kam auf seine Kosten. Big Harry sorgte mit seiner Band tagsüber ordentlich für Stimmung. Mia und ihre kleine Schwester Femke fanden besonders das Kinderkarussell klasse, das begleitet von lustigen Sprüchen seine Runden drehte. Neu war eine Lasertag-Station.

Neben einer großen, aufblasbaren Rutsche gehörte am Samstag die 8,5 Meter hohe Kletterwand der Sportjugend ebenfalls zum ersten Mal zu den Attraktionen des Binnenhafenfestes. Und das Klettervergnügen sei keineswegs nur für Kinder geeignet, betonte Siegfried Gaida, der zusammen mit vier weiteren Ehrenamtlichen die Station betreute. Ziemlich froh war einer der beiden Erwachsenen, die sich daran ausprobierten, dass er beim spontanen Aufstieg um die Wette durch gleich zwei Seile so gut gesichert war. Am kommenden Sonntag kann übrigens beim Awo-Sommerfest in Lemwerder wieder in luftige Höhen geklettert werden.

Nach einer langen Partynacht im großen Festzelt sorgten dort am Sonntag Shanty-Chöre mit ihrem maritimen Liedgut für Stimmung.

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