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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Buchmesse: 302 267 Besucher an fünf Tagen

30.10.2019

Brake Eleonore und Reiner Gollenstede sind Stammgäste auf der Frankfurter Buchmesse. Auch in diesem Jahr ließ es sich das Braker Buchhändler-Ehepaar nicht nehmen, die Fachmesse in der Mainmetropole zu besuchen. „Jedes Jahr treffen wir in Frankfurt die renommiertesten Autoren, aber auch neue Gesichter“, kommt Eleonore Gollenstede regelgerecht ins Schwärmen. Vom 14. bis 18. Oktober trafen sich bei der 71. Auflage der Frankfurter Buchmesse 7450 Aussteller aus 104 Ländern. 302 267 Zuschauer zählten die Veranstalter insgesamt.

Wie in den Vorjahren gaben sich prominente Autoren wieder die Klinke in die Hand. „Es ist für uns eine tolle Möglichkeit, um mit diesen Personen mal ins Gespräch zu kommen“, so Eleonore Gollenstede, „so nah kommt man sonst eigentlich nicht ran.“ Vergangenes Jahr kam nicht zuletzt so der Kontakt zu Dora Heldt zustande, die am 13. November um 19 Uhr im Fischerhaus aus „Drei Frauen am See“ lesen wird. „Wenn man in kleinen Runden zusammen sitzt, herrscht eine sehr innige Atmosphäre“, sagt Gollenstede.

Treffen mit Doris Dörrie

Auch die Buchmesse 2019 hatte für das Ehepaar Gollen­stede einige Höhepunkte zu bieten. So besuchten die beiden ein Gespräch mit Ulrike Herrmann. Die 55-jährige Hamburgerin ist eine bekannte Wirtschaftsjournalistin und Publizistin. Sie schreibt auch politische Sachbücher.

Erwähnenswert fand Gollenstede auch den Auftritt von Doris Dörrie. Die wurde 1985 durch den Film „Männer“ als Filmregisseurin und Drehbuchautorin populär. „Aber auch als Schriftstellerin kennt man sie“, sagt Eleonore Gollenstede. In Frankfurt habe sie ihr neues Werk „Leben, schreiben, atmen – Eine Einladung zum Schreiben“ vorgestellt. „Die Autorin behauptet, dass sie jedem Menschen das Schreiben innerhalb von zehn Minuten beibringen könnte“, sagt Gollenstede. Hierfür biete Dörrie auch Workshops an.

Marcus Mesche, einer der Söhne von Eleonore Gollen­stede aus erster Ehe, der einen Buchhandel im westfälischen Heinsberg führt, hätte bei der Buchmesse ein Video mit Jussi Adler Olsen drehen können. Der dänische Schriftsteller ist für zahlreiche Kriminalromane wie etwa „Erbarmen“ oder „Schändung“ bekannt.

Einige Leseanregungen

Natürlich hat das Ehepaar Gollenstede auch einige Lesetipps mitgebracht. Den Buchpreis der WUP, der Woche des unabhängigen Buchhandels, habe „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens gewonnen. Auf der „Shortlist“ der beliebtesten Bücher der WUP würden außerdem „Alte Sorten“ von Ewald Arenz, „Radio Activity“ von Karin Kalisa, „Die Liebe im Ernstfall“ von Daniela Krien und „Herkunft“ von Sasa Stanisic auftauchen.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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