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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Eröffnung: An glücklichen Tagen ein Gedicht

03.03.2018

Brake Mit einer Überraschung wartete Henner Funk, Vorsitzender der Georg-von-der-Vring-Gesellschaft, zur Eröffnung der Ausstellung mit dem Titel „Georg von der Vring – Werkschau und biographische Notizen“ auf. Auf der Leinwand, die zuvor noch ein Selbstporträt von der Vrings zeigte, flimmerten auf einmal Szenen aus dem Film „Schwarzer Jäger Johanna“ von 1934 mit Marianne Hoppe und Gustav Gründgens in den Hauptrollen. Die Vorlage dazu hatte Georg von der Vring mit seinem Roman geliefert.

Mehrere Veranstaltungen im Schiffahrtsmuseum

Die Ausstellung zum 50. Todestag Georg von der Vrings wurde am Donnerstag im Haus Borgstede & Becker eröffnet. Seine Lyrik steht nun am Donnerstag, 8. März, ab 19 Uhr mit einer Lesung von Gerhard Snitjer im Mittelpunkt. Die Laudatio hält Peter Hamm. Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Person, Schüler zahlen 5 Euro.

Aus dem hintergründigen Kriminalroman „Spur im Hafen“ wird Stefanie Trapp am Donnerstag, 15. März, vortragen. Die Handlung der Geschichte hat der Romancier Georg von der Vring in die 1850er Jahre verlegt. Beginn ist um 19 Uhr im Schiffahrtsmuseum. Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Person, Schüler zahlen 5 Euro.

Zum Lesemarathon wird für Donnerstag, 22. März, eingeladen. Jeder, der möchte, kann mitmachen. Aus Georg von der Vrings autobiografischem Roman „Die Wege tausendundein“ wird von 10 bis 18 Uhr vorgelesen. Anmeldungen zur Leseliste werden im Museum sowie unter Telefon 04401/6791 entgegengenommen.

Rund 40 interessierte Gäste waren am Donnerstagabend zur Ausstellungseröffnung in das Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser gekommen. Sie erfuhren, dass Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch, die krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, die Filmszenen vorbereitet hatte. Zu erkennen waren laut Henner Funk unter anderem der Kirchturm von Sandstedt und eventuell Innenaufnahmen, die im Herman-Allmers-Haus in Rechtenfleth gedreht wurden. Das aber müsse noch einmal genauer untersucht werden, sagte Henner Funk.

als einen „großen Sohn der Stadt“ bezeichnete Bürgermeister Michael Kurz Brakes einzigen Ehrenbürger Georg von der Vring. „Er ist für Brake ein ganz besonderer Mensch“, sagte Michael Kurz. Dass der Dichter und Maler, am 30. Dezember 1889 in Brake geboren, schleichend in Vergessenheit gerate, bedrücke ihn sehr. „Sein Wirken sollte in Brake immer präsent sein“, betonte der Bürgermeister.

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Henner Funk gab sodann einen kurzen Abriss über Leben und Schaffen Georg von der Vrings. Was als Erbe angetragen worden sei und die Gesellschaft in den vergangenen 16 Jahren zusammengetragen habe, würde in der Ausstellung gezeigt, darunter Bilder, Auszeichnungen, Briefe und Romane. Gitarrist Jasper Vogt sorgte bei der Ausstellungseröffnung für die musikalische Begleitung.

Zum Abschluss war der Dichter selbst zu hören, der am 1. März 1968 im München den Freitod gewählt hatte: „Auch jetzt, wenn ich einen glücklichen Tag habe, gelingt mir noch immer ein Gedicht. Ich meine, das ist etwas Tröstliches“, ließ sich Georg von der Vring vernehmen.

Ausgewählte GedichteGeorg von der Vrings sind auf Facebook zu hören. Die NWZ-Redaktion postet in den kommenden Tagen jeweils ein vorgelesenes Werk des Lyrikers unter


     www.facebook.com/wesermarschzeitung 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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