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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Geschichte: Erinnerungsgang für die Opfer der NS-Zeit in Brake

13.01.2018

Brake In Deutschland wird jedes Jahr am 27. Januar offiziell der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. An diesem Tag im Jahr 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz befreit. Auschwitz ist heute zum Symbol eines „Zivilisationsbruches, einer menschenverachtenden Brutalität und des staatlich organisierten Völkermordes geworden“ (Norbert Lammert, ehemaliger Bundestagspräsident).

Seit der Gedenktag im Jahr 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog begründet wurde, etabliert sich dieser Tag immer mehr auch auf regionaler Ebene.

Die Fachgruppe Geschichte des Gymnasiums Brake veranstaltet in diesem Jahr zum 4. Mal den Erinnerungsgang anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in Brake: An verschiedenen Stationen wird auch in diesem Jahr der Opfer aus Brake gedacht.

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Als einzelne Stationen zu nennen sind die Zwangsarbeitergräber auf dem Friedhof in Brake, das Paul-Brodek-Haus, der Telegraph, der zeitweise als Gefängnis gedient hatte, das Haus in der Lindenstraße, in dem die jüdische Familie Weinberg gewohnt hat, und das Gesundheitsamt in der Breiten Straße, in dem zur Zeit des Nationalsozialismus zahlreiche Zwangssterilisationen angeordnet wurden.

In diesem Jahr findet der Erinnerungsgang aus organisatorischen Gründen bereits am 26. Januar statt, in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr. Begleitend zu dieser Veranstaltung hält Dr. Werner Meiners um 19.00 Uhr in der Agorá am Gymnasium Brake im Philosophenweg einen öffentlichen Vortrag zur Geschichte der Juden in Brake, der zusammen mit Bürgermeister Michael Kurz organisiert wird.

So sieht der vorläufige Ablauf der Gedenkveranstaltung am 26. Januar aus:

Um 10.00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem Treffen in der Agorà. Die Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches von Edda Grafe halten einen Einführungsvortrag zum Thema „Der Aufstieg und die Herrschaft des Nationalsozialismus im Freistaat Oldenburg“. Um 10.45 Uhr beginnt der Erinnerungsgang durch Brake:
 1. Station: Paul-Brodek-Haus, Kirchenstraße (Gedenken an jüdische und politische Opfer)
 2. Station: Haus der jüdischen Familie Weinberg, Lindenstraße
 3. Station: Telegraph (Gedenken an Inhaftierung politischer Opfer)
 4. Station: Zwangsarbeitergräber auf dem evangelischen Friedhof (Gedenken an Opfer der Zwangsarbeit)
 5. Station: Haus des ehemaligen Arztes Fortmann aus Brake (Gedenken an Opfer der Euthanasie und der Zwangssterilisierung)

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