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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Drehort Zwischen Brake/Golzwarden Und Sandstedt: Weserfähre wird zur Filmkulisse

03.04.2019

Brake /Golzwarden /Sandstedt Jeden Tag verkehrt die Fähre „Kleinensiel“ zwischen Brake/Golzwarden und Sandstedt. Alle 20 Minuten, pünktlich wie ein Uhrwerk. Mit dem Lkw, Auto, Fahrrad oder zu Fuß nutzen sie viele, um auf die andere Seite der Weser zu kommen.

Doch am Dienstag waren ganz besondere Gäste mit der 55 Jahre alten Fähre unterwegs: Die Schauspieler Marieta Ahlers und Tom Edebohls, sowie Drehbuchschreiber Günther Ihmels und Regisseur Sandro Giampietro. Denn die Weserfähre soll ein Drehort für den plattdeutschen Spielfilm „Boot un Dood“ werden.

„Ein gelbes Boot und ein Ehepaar stehen im Vordergrund“, sagt Giampietro. Der Ehemann Hendrik gerät durch das Boot in Schwierigkeiten und es geschieht ein Mord. Ebenfalls erlebt Hendrik viele spannende Geschichten. „So viel sei verraten, wir haben uns für ein Happy End entschieden“, versichert Giampietro.

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Weil Kuddel, der beste Freund von Hendrik, als Fährmann arbeitet, suchten Regisseur und Drehbuchschreiber nach einer Fähre und rannten bei Peter Schultze, dem Eigner der Weserfähre, „offene Türen ein“, wie Ihmels sagt.

Der Drehbuchautor rief den Eigner an und so lernten sie sich kennen. „Lange betteln mussten wir nicht“, wie Ihmels freudig sagt. „Bei sowas sind wir für jede Schandtat bereit“, fügt Schultze hinzu.

Der Regisseur Giampietro war von Anfang an von der „Kleinensiel“ begeistert: „Wir haben Glück gehabt, dass wir so eine schöne filmische Fähre haben und hier drehen dürfen.“ Und nicht nur die Fähre selbst, auch ein 1:100 Modell wird eine Rolle im Film spielen. Dafür wird Schultze ein Modell, das sonst bei ihm Zuhause im Büro steht, zur Verfügung stellen. „Es wird eine Schlüsselposition sein, weil es dem Protagonisten einen Hinweis geben wird“, sagt der Regisseur.

Für den Dreh auf der Fähre ist bisher ein Tag vorgesehen. „Sie wollten am 24 Juli drehen, aber das geht nicht, weil ich da Geburtstag habe. Mal sehen ob dann am 23., 25. Juli oder einem ganz anderen Tag“, sagt Schultze. Ebenfalls muss auch das Wetter mitspielen. Dabei kann nicht nur schlechtes Wetter dem Drehplan ein Strich durch die Rechnung machen. Auch sehr schönes Wetter kann ein Problem werden: „Wenn es zwischen 26 und 30 Grad warm ist, dann ist es auf der Fähre unerträglich“, weiß der Eigner.

Der Betrieb wird zudem, auch mit Drehteam an Bord, nicht unterbrochen, sondern wie gewohnt weitergeführt. Wie die Dreharbeiten dann aussehen, wird sich ergeben: „Wir müssen gucken, wie es dann ist, auch mit den Fahrgästen, ob sie gefilmt werden wollen oder nicht“, sagt Giampietro.

Eins ist aber sicher, eine komplette Fährmann-Garnitur hat Schultze für den Schauspieler Edebohls auf jeden Fall parat. Ob er dann auch hinter das Steuer und die Fähre bedienen darf? „Mal sehen was sich machen lässt“, sagt der Eigner. Damit die „Kleinensiel“ sich auch von ihrer besten Seite zeigen kann, wird sie noch ein bisschen frische Farbe bekommen.

Der plattdeutsche Spielfilm „Boot un Dood“ wird von Anfang Juli bis Mitte August gedreht. Insgesamt sind 45 Drehtage angesetzt. Gefördert wird der Film von der Film- und Mediengesellschaft Nordmedia.

Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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