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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Barock-Musik im Jazz-Gewand

06.02.2019

Brake Die Mitglieder der Kulturförderung Brake haben es sich zum Ziel gesetzt, das kulturelle Leben in der Stadt zu fördern und zu entwickeln. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Sai(ei)tensprünge“ möchte die Kulturförderung Brake das kulturelle Angebot mit klassischen und modernen musikalischen Erlebnissen bereichern. Den Auftakt machten am Sonntag die Westfälischen Saxophoniker mit ihrem Konzert „MagnifiSAX“ in der Christuskirche Brake-Nord.

Die Grundlage des Konzerts stellt die Vertonung des lateinischen „Magnificat“ durch Johann Sebastian Bach dar. Hierbei handelt es sich um einen Lobgesang auf Maria, dessen Quelle das Lukasevangelium ist. Mit den lateinischen Worten „Magnificat anima mea Dominum“ (Meine Seele preist den Herrn), beginnt der Lobgesang Marias. „Magnificat“ ist eine der wenigen erhaltenen Vertonungen eines lateinischen Textes durch Bach. Das Besondere am Auftritt der Westfälischen Saxophoniker war es, dass das ursprüngliche vertonte „Magnificat“ durch Jazz-Stücke erweitert wurde.

Der Ort und der Termin hätten für die Auftaktveranstaltung nicht besser gewählt werden können. Aufgrund der engen Verbindung des Werkes zum christlichen Glauben, war der Veranstaltungsort in der Christuskirche geschickt gewählt worden. Und auch der Termin war nahezu eine Punktlandung. Im Kirchenkalender ist der 2. Februar ein wichtiger Tag: 40 Tage nach Weihnachten beendet die „Lichtmess“ die Weihnachtszeit. Spätestens jetzt werden die Krippen und die Weihnachtsbäume abgebaut. In der Christuskirche konnten die Krippe und der leuchtende Stern ausnahmsweise auch noch am 3. Februar zum Konzert bewundert werden, da „Magnificat“ auf wesentliche Elemente der Weihnachtsgeschichte Bezug nimmt.

Die neun Musiker der Westfälischen Saxophoniker nutzten in dem rund 80-minütigen Konzert die Räumlichkeiten der Christuskirche voll aus. Sie zeigten, dass es möglich ist, klassische Musik mit modernen Musikrichtungen zu kombinieren. Die Zuhörer dankten es ihnen am Ende mit einem lang anhaltenden Applaus.

Die Organisatoren sind mit der Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe „Sai(ei)tensprünge“ voll zufrieden. Die Vorsitzende Eleonore Gollenstede sagte, dass „es stets auch ein Wagnis ist, eine neue Reihe zu etablieren, da im vornherein nie feststeht, inwieweit die Bevölkerung diese annimmt“. Mit „MagnifiSAX“ hat die Kulturförderung das richtige Gespür gehabt, was die vollen Ränge in der Christuskirche zeigten.

Die Veranstaltungsreihe wird mit jiddischen Liedern fortgesetzt: Das Ensemble „Shoshana“ wurde im Frühjahr 2004 gegründet. Es ist am Samstag, 9. Februar, im Haus Borgstede & Becker des „Schiffahrtsmuseums der oldenburgischen Unterweser“ in der Breiten Straße 9 zu hören. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 13,50 Euro.

Ludwig Frankmar wird dann am Samstag, 23. Februar, in der Golzwarder St.-Bartholomäus-Kirche Musikstücke mit dem Barockcello präsentieren.

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