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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Beethoven und mehr am Klavier

17.10.2019

Brake Egal, ob man sich für klassische Musik interessiert, oder nicht: Tagtäglich werden die Menschen mit Liedern konfrontiert, sei es in der Werbung oder in Filmen, die aus der Feder berühmter Komponisten stammen. Die Krux bei der Sache: Deren Namen sind heutzutage meist nicht mehr so geläufig. In dem Science-Fiction-Film „Zardoz“ (1974) mit Sean Connery und Charlotte Rampling in den Hauptrollen beispielsweise wird die Schlusssequenz untermalt vom 2. Satz von Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie. Dieser Satz bildet auch ein Thema im gesamten Fantasy-Film. Es ist ein spektakulärer, ein einzigartiger Rhythmus in Moll, den man nicht mehr vergisst.

Weltweit bekannt sind viele Kompositionen Ludwig van Beethovens. Für Sonntag, 20. Oktober, wird nun zu einem Klavierabend eingeladen, bei dem der Braker Pianist Kurt Seibert im Paul-Gerhardt-Haus an der Kirchenstraße 24 in Brake seinem Publikum einen der bedeutendsten Komponisten näher bringen möchte. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Der Abend trägt den Titel „Von heute an will ich einen neuen Weg einschlagen“. Ludwig van Beethoven wäre mit seinem bisherigen Schaffen nicht zufrieden und wolle einen neuen Weg einschlagen, berichtete vor gut 200 Jahren Beethovens Schüler Carl Czerny im Zusammenhang mit den drei Sonaten op. 31 (1801-1802), darunter die berühmte „Sturmsonate“. Kurt Seibert eröffnet mit diesen drei eher selten gespielten Werken und der ebenfalls berühmten Klaviersonate in D-Dur, op. 28, der „Pastorale“ (1801), die Reihe „Hommage à Beethoven“ in Brake.

Es sei der Beginn von Beethovens mittlerer Schaffensperiode zwischen 1802 und 1812, in der viele seiner heute noch populären Werke wie die 3. Sinfonie („Eroica“) und die 5. Symphonie („Schicksalssinfonie“) entstanden sind, betont Kurt Seibert. Gemeinsam mit Pfarrer Christian Egts werden dazu für die Hörer hilfreiche Erläuterungen geben. Kurt Seibert (1944 geboren) ist ein ausgewiesener Beethoven-Interpret, für dessen Werke er sich auch im Rahmen seiner internationalen Konzert- und Lehrtätigkeit einsetzt. So wird er wenige Tage nach dem Konzert in Brake das gleiche Programm in Peking spielen, wo er auch einen internationalen Meisterkursus leitet.

Kurt Seibert fühlt sich der großen deutschen Musiktradition verbunden: Er studierte bei Conrad Hansen, der ein Schüler des legendären Beethoven-Interpreten Edwin Fischer war, und bei Hans Leygraf, wo er 1972 zum ersten Mal an der Gesamtaufführung der Beethovenschen Klaviersonaten beteiligt war. Zu den Schülern Kurt Seiberts gehört wiederum der Beethovenpreisträger Professor Stephan Möller, der das nächste Konzert der Beethovenreihe gestalten wird. Dieser Klavierabend findet statt am Samstag, 16. November, ebenfalls im Paul-Gerhardt-Haus an der Kirchenstraße 24 in Brake. Beginn ist um 19.30 Uhr. Eintrittskarten zum Preis von 20 Euro im Vorverkauf (an der Abendkasse kostet die Karte 22 Euro) gibt es in den Buchhandlungen Gollenstede (Telefon  04401/704257) und im Büro der evangelischen Kirchengemeinde (Telefon  04401/930880). Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Die evangelische Kirchengemeinde Brake an der Weser veranstaltet diese Beethoven-Konzertreihe zum 250. Geburtstag des Komponisten (1770-1827) zusammen mit der Kulturförderung Brake.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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