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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Für 900.000 Euro – Startschuss zur Sanierung des Centraltheaters

01.12.2018

Brake Es hat zwar lange gedauert, aber jetzt geht es endlich los: Die Centraltheater Brake eG gab am Freitag den Startschuss für die Sanierung des Centraltheaters. Auf 900.000 Euro sind die Kosten angewachsen. „Die Finanzierung steht“, betonte Norbert Ostendorf. Der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft ist „total happy“ darüber, dass endlich grünes Licht für die umfangreiche Sanierung gegeben werden konnte.

Die Aufträge für die Basis-Gewerke sind vergeben, bei der Baubegehung erläuterten gestern Jens Uwe Thormählen von der gleichnamigen Firma (Dach, Holzbau, Fassaden) und Jan-Hendrik Gomilar von der Baufirma Björn und Peter Renken, wie es in den kommenden Monaten weitergeht.

Alle Beteiligten waren sich am Freitag einig: „Wir bauen eine neue Halle.“ Denn die auszuführenden Arbeiten sind gewaltig. „Einzig die Außenwände bleiben bestehen“, merkte Norbert Ostendorf an. Zügig wollen alle Beteiligten das Projekt in Angriff nehmen. Die Baustelle wird jetzt eingerichtet und auch der Platz für einen Baukran vorbereitet. Das Gebäude selbst wird eingerüstet. „Wir sind sehr froh, dass es los geht“, sagte Vorstandsmitglied Jan Kuilert.

Ein komplett neuer Dachstuhl wird aufgesetzt, wie Jens Uwe Thormählen erläuterte. Die Statik sei nicht mehr gegeben. Der alte, umlaufende Ringbalken aus Holz, auf dem die Konstruktion derzeit noch ruht, wird durch einen aus Beton ersetzt. Das neue Dach wird bis in den hinteren Bereich zur Hafenstraße hin durchlaufend sein. „Wir bekommen eine einheitliche Dachebene auch über dem Kino“, so Norbert Ostendorf. Der Vorteil: Es gibt keine Absätze mehr im Dach und auch die Theaterbühne im Saal profitiert davon. Der Platz für Beleuchtung und Lautsprecher wächst nach oben hin um gut 1,20 Meter, weil die Fassade zum Binnenhafen hin für den Dachaufbau aufgemauert werden muss.

Im ersten Schritt wird jetzt die Innendecke demontiert. So lange wie möglich sollen nach den Worten von Norbert Ostendorf im Kino 2 noch Filme gezeigt werden. Damit einher gehen die Arbeiten für das neue Streifenfundament, auf dem die 16 neuen Stahlstützen stehen, die das neue Dach des Centraltheaters halten. Mitte Januar möchte man die Fundamente setzen und wenn es die Witterung zulässt das Dach Stück für Stück erneuern. Wenn alles super topp läuft, rechnet Norbert Ostendorf mit einer gut fünfmonatigen Bauzeit. Es könne immer etwas dazwischenkommen. „Wir sind in einem 120 Jahre alten Gebäude“, gab er am Freitag zu bedenken.

Um das Projekt starten zu können, musste reichlich Geld gesammelt werden. An Leader-Mitteln gibt es 100.000 Euro, von Wesermarsch in Bewegung 10.000 Euro und von der Stadt Brake 25.000 Euro. Von der EWE-Stiftung kommen 75.000 Euro, von der LzO-Stiftung 10.000 Euro, die Raiba-Stiftung sowie die Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd geben zusammen 15.000 Euro, das Land Niedersachsen schießt 50.000 Euro zu, gerechnet wird auch noch mit 84.000 Euro von der N-Bank. Von der Nordmedia kommen 40.000 Euro. Es gibt einen Kredit über 225.000 Euro. Der Rest sind Eigenmittel und Spenden. So wurden bereits durch 54 Patenschaften für Kinosessel insgesamt 54.000 Euro eingenommen.

Und die Kosten sind beträchtlich. 365.000 Euro sind für Zimmerarbeiten und Dach eingeplant, Maurerarbeiten schlagen mit 120. 000 Euro zu Buche, der Maler kalkuliert mit 36.000 Euro. Allein für die Bauvorbereitung sind 45.000 Euro aufzubringen. Der Brandschutz nimmt einen großen Rahmen ein. Unter das Dach kommt eine Akustikdecke (38.000 Euro). Alle Arbeiten seien mit dem Denkmalschutz abgesprochen, so Norbert Ostendorf. Seinen Dank richtete er auch an den Architekten Erwin Rohde, der das Projekt seit Jahren begleitet.

Vom Aufsichtsrat her dankte Reiner Gollenstede dem CTB-Chef. Er bezeichnete Norbert Ostendorf als den guten Geist und Motor des Projektes. Er erwähnte auch den ehemaligen Bürgermeister Roland Schiefke, der das Projekt angeschoben und den „Waggon auf die richtige Schiene gesetzt“ habe.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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