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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kulturkrach: Hamburger Duo begeistert an der Weser

29.11.2017

Brake Aus dem fernen Hamburg kam die Band, die der Kulturkrach-Verein bei der jüngsten Ausgabe der Konzertreihe „Drei bis 5“ nach Brake geholt hat. Miriam „Mire“ Buthmann und Malte Müller bilden aktuell „Die Tüdelband“, die die Gäste in der Braker Fußgängerzone mit feinstem plattdeutschen Pop begeisterte.

Erst seit kurzer Zeit ist „Die Tüdelband“ von einem Quartett zu einem Duo geschrumpft. Hat das der Musik geschadet? Nicht wirklich, denn die neuen Arrangements, die beispielsweise auf den Bass verzichten müssen, wirken angenehm dicht und an der konsequenten Verwendung des Plattdeutschen hat sich ja nichts geändert. Und eben für ihren „Plattsound“ sind die jungen Hamburger seit mehreren Jahren schon bekannt.

In Brake haben Mire Buthmann und Malte Müller sicher einige Fans hinzu gewonnen, denn die beschwingten Melodien und intelligenten Texte lassen niemanden lange kalt – selbst dann nicht, wenn man des Plattdeutschen nicht ganz so mächtig ist. Mire Buthmann, die studierte Kirchenmusikerin ist, trägt die Stimmung der Lieder perfekt. Egal, ob nun bei „Sommerkinner“ – ein Lied, bei dem das Publikum gleich zu Beginn des Konzertes herzhaft mitsang – oder dem eher nachdenklichen „Blots wi twee“: „Die Tüdelband“ zeigte im Café zum Fischer, dass Platt mehr kann als nur Döntjes. „Deswegen singen wir auch über alles, was uns so beschäftigt“, verriet Mire Buthmann.

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Aber nicht nur die Frontfrau und Bandgründerin ist für den Erfolg des ehemaligen Quartetts verantwortlich. Auch Malte Müller, der ebenfalls von Anfang an mit dabei ist, zeigte am Schlagzeug eine Glanzleistung. „Wir hatten ja zuvor Bedenken, ob das mit dem Schlagzeug hier nicht etwas zu laut sein könnte“, erklärte Rebekka Bolzek, Mitorganisatorin der Konzertreihe. Eine Angst, die sich als unbegründet erwies, denn auf seinem minimalistischen und vor allem meist mit Besen bespielten Schlagzeug legte Malte Müller, der Schlagzeug studierte, gekonnt aber stets dezent die rhythmische Grundlage.

Über zwei Stunden erfreuten die beiden Hamburger das Publikum. Die ausgewählten Lieder zeigten einen Querschnitt aus der fast neunjährigen Bandgeschichte und den bis heute veröffentlichten Alben und EP. Und das fast ohne Coverversionen. Nur bei „Lüchttoorn“ stand Sängerin Nena Pate. Auch das neueste Machwerk, das Lied „Amrum“ – eine Liebeserklärung an die Insel – durfte in der Stadt am Strom nicht fehlen. „Wir kommen gerne wieder!“, versprach Mire Buthmann nach dem Debütauftritt in der Kreisstadt. Und vielleicht singen sie dann ja auch ein Lied über Brake, wer weiß.

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