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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Literatur: Eine Leiche nicht erst zum Dessert

29.05.2018

Brake Als 2008 der erste Kriminalroman von „Bruno – Chef de Police“ von Martin Walker in Deutschland erschien, war noch nicht abzusehen, dass sich hieraus eine Erfolgsserie entwickeln würde. Doch genau das ist geschehen. Mittlerweile sind zehn Fälle um den fiktiven Kommissar erschienen, die international ein Millionenpublikum erreichen. Doch worin liegt das Geheimnis der Reihe? Wenn es ein Erfolgsrezept gibt, dann liegt es wahrscheinlich in der besonderen Kombination von Spannung, gutem Essen und der geschichtsträchtigen Landschaft Périgord begründet.

Lesung im Restaurant

Lilo Barghorn ist es zusammen mit der Buchhandlung Gollenstede gelungen, Walker für eine Lesung aus dem aktuellen Fall von Bruno mit dem Titel „Revanche“ zu gewinnen. Sie fand am Sonntag im ausgebuchten Festraum des „Culinaria“ vor rund 30 Zuhörern statt.

Die Lesung selbst wurde eingebettet in ein 3-Gänge-Menü. Das Essen wurde vom Küchenchef Axel Müller ganz bewusst aus dem aktuellen Roman entnommen. Walker war davon beeindruckt. Er sagte, dass „es wunderschön sei, ein Menü zu haben, das seinem neuen Roman entnommen worden ist“.

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Lilo Barghorn verriet, dass der Küchenchef selbst ein großer Fan des Schotten ist und alle seine Romane zu Hause stehen hat. Somit sei es für ihn eine große Ehre gewesen, für das leibliche Wohl zu sorgen.

Nach der Vorspeise wurde zunächst die Rahmenhandlung des Kriminalfalls erläutert. Im Jubiläumsfall geht es um den mysteriösen Tod einer jungen Archäologin, die vor den prähistorischen Höhlen unterhalb der Templerburg Commarque aufgefunden wird. Walker erklärte, dass der entscheidende Auslöser für den Roman seinem Freund, Graf Hubert de Commarque, zu verdanken sei, der ihn durch seine Besitztümer herumführt und ihm bei dieser Gelegenheit zahlreiche Geschichten über das Anwesen erzählt habe.

Mehrere gänge

So wie das Menü bestand auch die Lesung aus mehreren Gängen. Die Zuhörer wurden schrittweise immer tiefer in den Kriminalroman nach einem festen Muster eingeführt. Während Walker seine Passagen in englischer Sprache vortrug, wurden andere durch Barghorn in deutscher Sprache vorgelesen. Beide Vortragende waren mit Herzblut dabei und ergänzten sich in idealer Weise.

Leben im Perigord

Walker selbst lebt mit seiner Familie seit vielen Jahren im Périgord; er hat, wie er sagt, dort sein Paradies auf Erden gefunden.

Die unmittelbaren Orte des aktuellen Falls von Bruno konnten durch zahlreiche Bilder in Postkartengröße betrachtet werden, die das Organisationsteam der Veranstaltung in eleganter Weise mit in die Dekoration der Tische eingebunden hatte.

Eine junge Kollegin

Bruno bekommt in „Revanche“ eine junge Kollegin aus Guadeloupe zur Seite gestellt, die ihn durch ihren Charakter auf Trapp hält. Sie bringt ihn auf den neuesten Stand bei der Nutzung sozialer Medien, woran sich der Chef de Police erst gewöhnen muss. Allerdings wird schnell klar, dass nur ein gemeinsames Vorgehen den Fall lösen wird und eine internationale Katastrophe verhindern kann.

Wie das aussieht, wurde an diesem Abend natürlich nicht verraten, zumal das Dessert am Ende die ungeteilte Aufmerksamkeit verlangte.

Vielseitig begabt

Martin Walker hat durch seine natürliche Art mit den Menschen umzugehen, das Herz seiner Zuhörer gewonnen. Und als er schließlich auch noch unerwartet ein passendes Ständchen zum Buch anstimmte, war auch dem letzten bewusst, dass Walker ein vielseitig begabter Mensch ist. Kurzum: ein rundum gelungener Abend, der Lust auf mehr macht.

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