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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Migration In Brake: Mit Musik Barrieren überwinden

26.09.2020

Brake In Zeiten coronabedingter Raumknappheit haben sich das Refugium in Brake und die Musikschule Wesermarsch auf eine zwanglose und unbürokratische Kooperation zusammengefunden. Hintergrund war unter anderem eine Veröffentlichung in dieser Zeitung, in der Musikschulleiter Thomas Schröder den Status Quo seiner Einrichtung erklärte.

In diesem Zusammenhang bat er die Menschen in der Wesermarsch, der von Raumknappheit betroffenen Musikschule zu helfen. Die Leiterin des Refugiums Doris Ammermann bot daraufhin ihre Hilfe an. „Wir freuen uns, wenn die Räume genutzt werden und wir auch durch diese Kooperation unserem Namen ,Refugium’ gerecht werden“, sagt Ammermann.

Umgehend wurden Räume im Refugium in der Grünen Straße Räume besichtigt, die für die Umsetzung des Corona-Hygienekonzepts geeignet sind und in denen auch größere Gruppen wie zum Beispiel Chöre ihren Probenbetrieb wieder aufnehmen können. Ebenso gelang es, dem Bläser-Oktett der Musikschule einen geeigneten Raum zur Verfügung zu stellen – eine erste Probe fand schon statt.

Das sozialkompetente Verhalten des Refugiums und seiner Leiterin hat Musikschulleiter Thomas Schröder sehr beeindruckt. Deshalb wird sich die Musikschule jetzt über weitere Kooperationsmöglichkeiten mit dem Refugium Gedanken machen.

Wenn im nächsten Jahr das Sommerfest des Refugiums stattfinden kann, dann werde die Musikschule gern dabei mitwirken, kündigte Schröder an. Aber auch darüber hinaus könne es viele Anknüpfungspunkte geben.

Doris Ammermann, die selbst eine enge Verbindung zur Musik pflegt, hat ebenfalls schon Ideen entwickelt. Musik und Spracherwerb etwa seien beispielsweise Inhalte, die miteinander korrespondieren würden. Über Musik sprachlich mehr Kompetenz zu erlangen, sei genauso denkbar, wie über Sprache die musikalischen Fähigkeiten zu verbessern – eine mögliche Wechselwirkung durch interdisziplinäres Lernen.

Musik schaffe niedrigschwellig interkulturelle Begegnung und Möglichkeiten zur Teilhabe, auch wenn die Sprachbarrieren noch hoch seien. Diese Chance wolle man „gemeinsam mit der Musikschule ausbauen“.

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