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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Neue Reihe Der Kulturförderung Brake: Saitenweise Bach gebettet auf Jazz

11.12.2018

Brake Eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Sai(ei)tensprünge“ hat die Kulturförderung Brake ins Leben gerufen. Ab Februar sollen innerhalb eines Monats vier musikalische Veranstaltungen stattfinden.

„Saitensprünge, das sind Veranstaltungen mit Saiteninstrumenten, aber den Auftakt machen die Westfälischen Saxophoniker“, erläutert Eleonore Gollenstede. Es kämen zwölf Saxophonisten, „eben die Seitensprünger der Saitensprünge“, so die Vorsitzende der Kulturförderung Brake.

Die Kulturförderung Brake besteht seit 18 Jahren. Seit 2012 wird sie von Eleonore Gollenstede geleitet. Der Verein möchte im nächsten Jahr die Stadt Brake wieder mit klassischen und modernen musikalischen Erlebnissen bereichern. „Wir sehen diese Reihe als ein experimentelles Kulturprojekt“, so die Vorsitzende. Mit Unterstützung der Oldenburgischen Landschaft sei es für 2019 gelungen. Die Reihe soll einmal jährlich innerhalb eines Monats stattfinden, „um musikalische Kostbarkeiten, zumeist, aber nicht nur, mit Saiteninstrumenten anzubieten“. Dem Organisationsteam gehören neben Eleonore Gollenstede auch Gebhard von Hirschhausen sowie Bärbel Wilhelm und Jens Ostendorf an.

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Saxophoniker

Die Westfälischen Saxophoniker gastieren am Sonntag, 3. Februar, in Brake. Ihr Konzert beginnt um 17 Uhr in der Christuskirche Brake-Nord. Die Musiker spielen Barockmusik auf Saxophonen, und das möglichst werktreu. Man werde sehr überrascht, sagt Gebhard von Hirschhausen. Klangfarben würden abgedeckt, die man von einer „Blechlawine“ nicht erwarte. Nur eine Sorte von Instrumenten werde gespielt. „Ich habe alle anderen nicht vermisst“, betont der Kreiskantor und weist auf die hohe Qualität der Musiker hin.

Die Westfälischen Saxophoniker musizieren möglichst in alter Tonart und Spielweise. Sie verbinden die großen Kirchenmusik-Werke alter Meister mit Jazz und entwickeln fließend aus barocken Melodien Zeitgenössisches: Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi treffen so beispielsweise auf Miles Davis und Astor Piazzolla.

Eintrittskarten gibt es für 15 und für 20 Euro. Jugendliche unter 18 Jahren und Studenten haben freien Eintritt.

Jiddische Lieder

Das Ensemble „Shoshana“ wurde im Frühjahr 2004 gegründet. Es ist am Samstag, 9. Februar, im Haus Borgstede & Becker des „Schiffahrtsmuseums der oldenburgischen Unterweser“ an der Breiten Straße 9 zu hören. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 13,50 Euro.

Das Repertoire der drei Künstler Leonid Norinsky (Knopfakkordeon, Gesang), Ina Norinska (Gesang, Tanz, Percussion) und Larisa Faynberg (Violine) umfasst Lieder und Instrumentalstücke, die sich auf die Tradition der Aschkenasim, der mittel- und osteuropäischen Juden, stützen. Es wird sowohl in Hebräisch als auch in Jiddisch gesungen.

Alle Arrangements stammen aus eigener Feder. Das Ensemble „Shoshana“ spielt Klezmer, jiddische Lieder und auch Isreal-Pop.

Barock-Musik

Im Chorraum der Golzwarder St.-Bartholomäus-Kirche wird den Zuhörern am Samstag, 23. Februar, ab 17 Uhr ein reizvolles Konzert bei Kerzenschein geboten. Ludwig Frankmar, Jahrgang 1960, gastiert. Der Barockcellist stammt aus einer schwedischen Kirchenmusikerfamilie. Als er 1995 den Orchesterberuf verließ, beschäftigte er sich zunächst mit zeitgenössischer Musik. Kontakte und die Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis.

Musik von drei Komponisten wird Ludwig Frankmar vortragen. Zum einen wird eine Suite von Marin Marais (1656-1728) erklingen. Zum anderen spielt der Künstler drei Sonaten von Domenico Galli (1649-1697). Zum Abschluss wird er die Suite Nr. 6 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) auf seinem Instrument aus dem 18. Jahrhundert erklingen lassen. Ludwig Frankmar spielt ein fünfsaitiges Barockcello von Louis Guersan, das 1756 in Paris hergestellt wurde.

Der Eintritt beträgt 12 Euro.

Gitarren-Solo

Zum Abschluss der Reihe kommt Markus Segschneider am Sonntag, 10. März, in die Kreisstadt. Der Musiker tritt ab 17 Uhr in der Christuskirche Brake-Nord (Gemeindesaal) auf, der Eintritt beträgt 12 Euro.

Der Gitarrenmusiker Markus Segschneider, Jahrgang 1971, ist ein wahrer Saitenkünstler. Er zeichnet sich durch eine unglaubliche Gitarrentechnik und musikalisches Gespür aus. Die Konzertgäste erleben, wie der sympathische Kölner mit der Gitarre und ihren Klängen Bilder malt. „Als Gitarrist verfügt Markus über ein ungeheuer großes Repertoire an Stilmitteln, die sich in seinen Kompositionen nahtlos miteinander verbinden“, heißt es. Er biete einen brillanten musikalischen Spaziergang durch Stimmungen, Klangwelten und Landschaften.

Eintrittskarten

Für alle vier Veranstaltungen gibt es auch ein Komplettangebot. Wer alle vier Konzerte bucht, zahlt 45 beziehungsweise 50 Euro (abhängig von der Platzwahl beim Konzert am 3. Februar). Die Eintrittskarten sind erhältlich in den Buchhandlungen Gollenstede im Famila-Center an der Weserstraße sowie in der Fußgängerzone an der Breiten Straße 8 in Brake.

Zudem sind Eintrittskarten auch im evangelischen Kirchenbüro an der Kirchenstraße 24 erhältlich. Geöffnet ist es montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr (Telefon 04401/930885).

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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