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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bei diesen „Tussis“ flippt das Publikum aus

23.02.2019

Brake Nachdem es mit „De Seelenbreker“ in jüngster Zeit recht düster bei der Niederdeutschen Bühne Brake (NDB) zuging, kommt mit „Tussi Park“ als finalem Stück der aktuellen Spielsaison ein Programm auf die Bühne, das die Lachmuskeln ordentlich reizen soll. 14 Aufführungen der Karaoke-Komödie wird es geben – natürlich alle wie gewohnt in plattdeutscher Sprache. Fleißig für den Zweiakter geprobt wird seit Anfang Januar.

„Es ist ein freches Stück über vier Frauen, die zufällig in einem Parkhaus vor einem Einkaufscenter stranden“, sagt Ullrich Matthaues, der bereits zum dritten Mal in Brake die Regie übernommen hat. Da wäre zunächst Jennifer, die frisch entlassene Verkäuferin, die Karaoke über alles liebt. Dann Wanda, die sich nach ihrer geplatzten Hochzeit im Parkhaus verschanzt hat. Dritte im Bunde ist Pascaline, eine junge Geschäftsfrau. Die Runde komplett macht Grit, gestresste Hausfrau und Mutter. Schnell finden die Damen ein Gesprächsthema: Männer. „Dabei scheuen sie sich nicht, offen über Geschlechtsteile, deren Größe und Funktionalität zu sprechen“, verrät Ullrich Matthaues.

14 Aufführungen von „Tussi-Park“ im März und April

Auf der Bühne wirken mit: Elke Moorbeck-Böse als Jennifer, Sarah Harms als Wanda, Pia Sandersfeld als Pascaline, Frederike Gomilar als Grit und ein bis zur Premiere unbekannter Überraschungsgast in der Rolle des Holger.

Vor und hinter der Bühne wirken mit: Elisabeth Rohlfs (Regie-Assistenz), Bettina Kreikebohm (Souffleuse), Angelika Büsing und Helga Struck (Inspizienz und Requisite), Marina Bruns (Maske), Jens A. Rose und Thorben Siewert (Technik), Hartmut Rohlfs (Tonaufnahmen) sowie Jessica Eilers (Kostüme).

Termine der Aufführungen: Premiere ist am Freitag, 22. März, um 19 Uhr im BBZ-Forum. Weitere Aufführungen sind an den Sonntagen 24. und 31. März und 7. und 14. April jeweils ab 15.30 Uhr, am Samstag, 6. April, um 20 Uhr sowie wochentags am 26., 28. und 29. März und am 2., 4., 10., 11., und 12. April, jeweils um 20 Uhr.

Tickets im Vorverkauf: Bühnenbüro, Breite Straße 41, Telefon  04401/8295042, bei Tabak Wege, Bahnhofstraße 19, Telefon  04401/7076680 sowie in Elsfleth im Reisebüro Wege, Steinstraße 31, Telefon  04404/2790.

Das Besondere an dem Stück: Die vier Frauen sprechen auf der Bühne, die zu einem Parkhaus inklusive Auto und Roller umgestaltet wurde, nicht nur miteinander, sondern singen auch gemeinsam. Von Liedern von Marianne Rosenberg bis zu den Fantastischen Vier sei alles dabei, sagt der Regisseur. Auch dem Publikum sei das Mitsingen selbstverständlich erlaubt; es sei sogar erwünscht. Angst wegen der plattdeutschen Sprache müsse sich dabei allerdings niemand machen. „Die Lieder sind auf Hochdeutsch“, sagt Ullrich Matthaues.

Und zu späterer Stunde kommt schließlich, was kommen muss: Sarah, Wanda, Pascaline und Grit verlassen das Parkhaus und verschaffen sich Zutritt zu den Läden des Einkaufszentrums. Auch wenn diese Szenen nicht gezeigt werden, erfährt das Publikum im weiteren Verlauf des Stückes, was sich in den Geschäften ereignete. „Sie singen und tanzen zu Liedern von Helene Fischer. Davon machen sie Videos mit ihren Handys. Die Frage ist nur, ob man diese Videos am nächsten Tag noch sehen möchte“, erklärt der 49-jährige Regisseur mit einem Augenzwinkern.

Neben den vier Darstellerinnen gibt es laut Ullrich Matthaues außerdem noch zwei weitere wichtige Rollen. Zum einen ist das die Internetseite Tussi-Park, ins Leben gerufen von Jennifer, und zum anderen die Rolle des Holger. Wer ihn spielt, werde bis zur Premiere allerdings geheim bleiben. „Es handelt sich dabei um eine Persönlichkeit aus Brake. Mehr kann ich dazu im Moment aber nicht sagen“, erklärt Manuela Schöler, die bei der NDB für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Ullrich Matthaues, der seit 25 Jahren als Schauspieler und seit 15 Jahren zusätzlich als Regisseur arbeitet, setzt bei seinen Proben vor allem darauf, dass die Darsteller frei agieren können. „Ich gucke gerne, was von den Darstellern selbst kommt. Meiner Erfahrung nach können die Leute dann freier bei der Aufführung spielen.“


Mehr Infos zum Stück unter   www.ndb-brake.de 
Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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