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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ex-Pinguine sind jetzt „Jim Knopf“

11.11.2019

Brake Wenn man so will, sind beide alte Hasen, trotz ihrer jungen Jahre: Die 13-jährige Anneli Eilers hat schon viermal bei der Niederdeutschen Bühne mitgewirkt, die elfjährige Melissa Mendes-Silva war schon zweimal beim Märchen dabei. Zuletzt waren beide als Pinguine im Stück „Urmel aus dem Eis“ zu sehen. In diesem Jahr aber ist doch alles anders: Anneli und Melissa teilen sich die Haupt- und Titelrolle des diesjährigen Stücks „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.

„Die Texte sitzen schon ganz gut“, meint Anneli. „Sollten sie auch“, ergänzt Melissa, schließlich wird seit August geprobt. Und schließlich ist es bis zur Premiere am 29. November nicht mehr allzu weit hin. Anneli wie Melissa freuen sich auf jeden Fall, dass es bald los geht. Beide werden gleich oft spielen, jeweils sechs der zwölf Aufführungen.

Zwölf Aufführungen geplant

Premiere von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ ist am Freitag, 29. November, um 16 Uhr. Gespielt wird im BBZ-Forum, Gerd-Köster-Straße 4. Weitere Termine sind der 1., 3., 4., 5., 7., 8., 9., 11., 12., 14. und 15. Dezember. Der Vorhang öffnet sich wochentags um 16 Uhr, samstags und sonntags um 15 Uhr.

Karten gibt es für 7 Euro in Brake bei Tabak Wege, Bahnhofstraße 19, Buchhandlung Gollenstede, Breite Straße 8 und Famila-Center, sowie in Elsfleth bei Reisebüro Wege, Steinstr. 3 sowie online unter

    ndb-brake.de/karten/

Durchspielen muss indes der andere Titelheld: Hergen Kappmeier (61) als Lokomotivführer Lukas. Und der ist wahrlich ein alter Hase, hat er doch bis vor vier Jahren in Bremerhaven selber das Theater „De Theaterlüüd“ betrieben. Und auch wenn er dort zuletzt mehr inszeniert und geleitet hat, freut er sich, wieder auf der Bühne zu stehen. „Brake hat jemanden für die Rolle gesucht und ich habe zugesagt.“ So einfach kann es manchmal sein.

Einfach ist das diesjährige Märchen aber ganz gewiss nicht von Gudrun Oeltjen-Hinrichs auf die Bühne zu bringen: 28 Darsteller im Alter von sieben bis 70 Jahre werden 37 Rollen spielen. Hinzu kommt, dass es zehn unterschiedliche Spielorte gibt. „Das Bühnenbau- und Malereiteam ist fleißig und klasse.“ Dieses Lob geht schon vor der Premiere an Bärbel Menkens und Volker Reinhardt sowie Peter May und Bernd Loosche. Dasselbe gilt für Technik (Helmut Ricklefs und Thorben Siewert) und vor allem auch für die Kostümschneiderinnen: Jessica Eilers und Mathilde Scholz haben erst vergangenes Jahr angefangen, sind erstmals eigenverantwortlich tätig und „unglaublich kreativ“, lobt die Regisseurin. Für sie ist es nach „Des Kaisers neue Kleider“, „Aschenputtel“ und „Der gestiefelte Kater“ das dritte Gastspiel in Brake.

Unter all den alten Hasen gibt es auch ein altes Eisen: Lokomotive Emma. Die Lokomotive ist das Original, das vor 22 Jahren in Brake schon einmal die Bühne befahren hat. Nach Osterholz-Scharmbeck ausgeliehen, kehrte die Lok nun zurück. Wer sich an früher erinnert, wird aber einen Unterschied bemerken: das rote „E“. Das haben die Kinder so gewollt. Ihnen ist der Film aus dem Jahr 2018 näher als die Augsburger Puppenkiste (1976).

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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