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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Niederdeutsche Bühne: Tierisch was los auf Titiwu

02.12.2017

Brake Premiere gelungen – nicht nur für das Ensemble des Weihnachtsstückes der Niederdeutschen Bühne Brake, sondern auch für Neu-Regisseurin Manuela Schöler. Die hat mit „Urmel aus dem Eis“ ihre erste Regiearbeit abgeliefert – und das Premierenpublikum schon einmal überzeugt. Dazu beigetragen haben fantasievolle Kostüme, eine tolle Kulisse und ganz eigene Akzente in der bekannten Geschichte um das Urmel und all die anderen Tiere mit ihren liebenswerten Sprachfehlern. Ermöglicht hat das vor allem aber ein Ensemble, das nicht nur schauspielert, sondern auch singt und tanzt.

„Die sind bei mir durch eine harte Schule gegangen“, räumt die Regisseurin ein. Sogar zwei Gesangsschulungen mit Kreiskantor Gebhard von Hirschhausen gehörten zum Probenprogramm. Es hat sich gelohnt. Schon der Auftakt mit Ping Pinguin und seinen Begleitern aus Reihen des Bühnennachwuchses „Fleutjepiepen“ reißt die Besucher mit. Und die sind in den kommenden gut eineinhalb Stunden (mit Pause) immer wieder gefragt: Sie dürfen mitsingen (und tun das auch), werden immer wieder angesprochen (und antworten auch). Mission erfüllt. Theater zum Mitmachen. Selbst wenn bei der Premiere nicht jeder Dialog exakt so kommt, wie er im Skript steht. Aber das wissen die kleinen und großen Gäste ja gar nicht.

Ob Frederike Gomilar als „Mupfel“-suchender Ping Pinguin, Lena Brocksiek als lispelnder Waran Wawa oder Karin Beha als ordnungsliebendes Hausschwein Wutz („Öff, öff“), sie alle gefallen ebenso wie Titelheldin Lilly Recknagel, die dem Urmel perfekt das Kindische verleiht. Und auch die Menschen auf der Insel Titiwu – Hans-Peter Blohm (Professor Habakuk Tibatong), Tino Roccor (Tim Tintenklecks) und Dieter Meyerdierks (König Pumponell der 55.) – spielen ihre Rollen nicht nur souverän, sondern vor allem mit viel Leidenschaft. Heimlicher Star ist aber Seele-Fant (Björn Dehnbostel) – herrlich melancholisch seine „schöönen Löder“.

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Zwölf weitere Vorstellungen folgen noch, darunter aufgrund der großen Kartennachfrage eine Zusatzvorstellung. Das nächste Mal öffnet sich der Vorhang im BBZ-Forum, Gerd-Köster-Straße 4, diesen Sonntag um 15 Uhr.

Ach ja, die Aufführung sollte man sich unbedingt bis zum Schluss ansehen. Das Finale ist noch einmal ein kleiner Höhepunkt, wird an dieser Stelle aber nicht verraten.


Ein Video und mehr Bilder unter   www.nwzonline.de 
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Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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