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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Jugendliche Aus Wesermarsch Im Kinofilm: Kampf Mensch gegen Computer

15.07.2019

Brake /Oldenbrok Eine spannende Erfahrung: Jugendliche des DRK-Oldenbrok und des Jugendrotkreuzes (JRK) Brake wirkten als Statisten bei den Dreharbeiten zum Filmprojekt „EVE“ der Theater AG Hipstedt mit. Das Filmprojekt greift ein aktuelles Thema auf. Es geht um künstliche Intelligenz und die Frage, inwieweit Computerprogramme das gesellschaftliche Leben bestimmen und lenken dürfen.

„EVE“ ist im Film ein Computerprogramm, das durch ein Update außer Kontrolle gerät und weitreichende Entscheidungen nur noch nach wirtschaftlichen Gründen fällt. Menschen werden als wirtschaftlich nicht mehr rentabel eingestuft, wenn sie zu schwach oder zu krank sind oder sich nicht systemgetreu verhalten. Für viele beginnt im Film der Kampf ums Überleben.

Die Teilnehmer

DRK Brake Die Jugendrotkreuzgruppe in Brake ist im Jahr 2016 reaktiviert worden. Die Gruppe trifft sich jeden Donnerstag von 16 – 17.30 Uhr im DRK Haus in der Rönnelstraße 12. Interessierte sind willkommen. In den Schulferien finden keine Gruppenstunden statt.

DRK Oldenbrok Die Bereitschaft des DRK Oldenbrok trifft sich jeden Mittwoch in den geraden Kalenderwochen in den Räumlichkeiten des DRK in der Rathausstraße 14b in Oldenbrok. Interessierte sind auch hier zu den Treffen herzlich willkommen.

Eine kleine Gruppe versucht das Programm zu eliminieren – mit ungewissem Ausgang. Und hier kamen die Jugendlichen aus Brake und Ovelgönne ins Spiel. Sie wurden während der Dreharbeiten Teil einer überlebenden Gruppe fernab jeglicher Zivilisation. Kleine Rollen mussten mit Leben gefüllt werden, wie zum Beispiel die Versorgung von kranken Gruppenmitgliedern, die Zubereitung von Nahrungsmitteln oder das Hacken.

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„Die Dreharbeiten haben uns alle sehr viel Spaß gemacht “, sagt Martina Czwalinna. Sie stand wie alle anderen zum ersten Mal vor der Herausforderung, an einem Film mitzuwirken. Sie war überrascht, wie groß der Aufwand beim Entstehen von kleinen Szenen ist. Das Licht musste ebenso stimmen wie der punktgenaue Einsatz der Schauspieler oder die Platzierung der Requisiten.

Hierbei den Überblick zu bewahren stellt gerade für die Regie des Projektes eine große Leistung dar. Die Filmszenen werden nicht nach der chronologischen Abfolge im späteren Spielfilm gedreht, sondern nach drehtechnisch vorteilhaften Bedingungen. Die im Camp gedrehten Szenen werden später im gesamten Film verstreut auftauchen.

Die Mitglieder der Theater AG Hipstedt sehen das ganze jedoch relativ gelassen, zumal sie auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen können. „Die Theater AG ist 2003 gegründet worden und seit 2017 ein eingetragener Verein“ erklärt Daniel Klotzek (Regie, und Drehbuchteam). Sie ist seinerzeit durch Jugendliche ins Leben gerufen worden. Ihre Leidenschaft zum Schauspiel und zum Filmen ist seitdem stetig angewachsen und von Jahr zu Jahr professioneller geworden. Mittlerweile sind sechs Spielfilme entstanden, die zum Teil große Beachtung bei nationalen und internationalen Filmfestivals bekommen haben. Ihr letzter Film „Projekt 17 – 5 Träume, Küche, Bad“ wurde 2018 im Centraltheater Brake(CTB) gezeigt.

Das Projekt „EVE“ fällt im Filmgeschäft in die Kategorie „No-Budget-Produktion“. Das bedeutet, dass die Produktionskosten in Vergleich zu anderen Filmproduktionen sehr gering sind. Gering ist jedoch relativ. Für die Vorbereitung, Produktion und Vermarktung von „Eve“ ist von der Gruppe ein Finanzbedarf von 10 000 € Euro einkalkuliert worden. Das Geld ist durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und über eine Crowdfunding-Plattform zusammengekommen.

Zurück zum Set: Die Außenszenen wurden in einem provisorisch aufgebauten Lager unweit von Hipstedt gedreht. Zahlreiche Szenen sind aus unterschiedlichen Perspektiven gedreht worden. Auch eine Drohne kam zum Einsatz. Mittendrin die Laienschauspieler aus der Wesermarsch. Während Timo Klingebeil (Bereitschaftsleiter DRK Oldenbrok) für eine Einstellung unzählige Male Feuerholz hackte, schnippelte Gisa Müller die Zutaten für das Abendessen am Lagerfeuer zurecht. Das Zeitgefühl für die Dreharbeiten wurde schnell außer Kraft gesetzt und alle Beteiligten waren erstaunt darüber, wie schnell die Stunden am Drehort verflogen.

Wenn alles nach Plan verläuft wird „EVE“ Ende März 2020 uraufgeführt und anschließend auch in ausgewählten Kinos zu sehen sein. Erst dann werden auch die Mitglieder des DRK und des JRK sehen, wie ihre schauspielerischen Aktionen beim Publikum ankommen werden. Bereits im Vorfeld wird es eine Wohnzimmerpreview in Brake geben. Ferner ist eine spätere öffentliche Vorführung im CTB angedacht.

Weitere Informationen über das Projekt:


     https://theateraghispstedt.jimdo.com/ 
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