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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Schiffahrtsmuseum Unterweser: Sonderausstellung zu Admiral Carl Rudolph Brommy endet

24.01.2020

Brake Mit Musik und einer Führung endet am Freitag, 31. Januar, im Schiffahrtsmuseum Unterweser (Haus Borgstede & Becker) die Sonderausstellung „Carl Rudolph Brommy - Admiral der Revolution?“.

Die Mezzosopranistin Stefanie Golisch nimmt die Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr mit auf eine musikalisch-literarische Führung „Auf Brommys Spuren“. Vielfach unbekannt ist, dass Admiral Brommy nicht nur ein versierter Seeoffizier und Marinefachmann war, sondern auch Abenteuergeschichten, Gedichte und Lieder geschrieben hat.

Stefanie Golisch zeichnet mit seinen persönlichen Texten anschaulich und eindrucksvoll den Lebensweg von Carl Rudolph Brommy nach und beleuchtet einen bislang kaum bekannten Charakterzug des weltgewandten Admirals. Gegen 16 Uhr bietet Brommy-Kenner Erwin Wagner eine letzte Führung durch die Sonderausstellung an.

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Bis heute ist „Brommy“, wie der einstige Konteradmiral von den Brakern genannt wird, eine Identifikationsfigur, die sich zu einem werbewirksamen Markenzeichen entwickelte. Die Verbindung zwischen der heutigen Symbolfigur und der ungeheuren Bedeutung des revolutionären ersten demokratischen Aufbruchs, ist heute nur wenigen noch bewusst.

Konteradmiral Carl Rudolph Brommy war verantwortlich für den organisatorischen Aufbau der ersten deutschen Flotte 1848. Ihre Stationierung in Bremerhaven und Brake war alles andere als ein Regionalereignis, sondern wesentlicher Teil der bürgerlich-demokratischen Revolutionsbewegungen des 19. Jahrhunderts.

Brake stand damit für kurze Zeit im Schlaglicht der deutschen Geschichte. Durch seine Ehe mit Caroline Hascheline Gross, der Tochter eines Braker Kaufmanns, blieb Carl Rudolph Brommy der Region auch nach der Auflösung der Flotte und seiner Entlassung 1853 verbunden.

Brommys Gestalt ist dabei nicht immer greifbar. In der Sonderausstellung „Carl Rudolph Brommy - Admiral der Revolution?“ wird mit vielfältigen Exponaten und anhand von Fragestellungen entlang seiner Lebensstationen das facettenreiche und später auch politisch instrumentalisierte Bild dieser historischen Persönlichkeit beleuchtet.

Die Darstellung seiner organisatorischen Leistung, die Orte seines Handelns und der Aufbau seiner Flotte spannt den Bogen vom Seehelden über die tragische Figur bis hin zum touristischen Markenzeichen.

Dabei werden die Lebensumstände der bürgerlich-maritimen Kultur des noch jungen, aufstrebenden Hafenstandorts an der Unterweser in Beziehung gesetzt zum Verlauf der Revolution von 1848/49, ihrem Aufblühen, Scheitern und ihrem späteren „Revival“ 1918/19, als die Grundrechte der Paulskirche zum wesentlichen Fundament der Verfassung der Weimarer Republik werden.

Die beiden Häuser des Schiffahrtsmuseums (Haus Borgstede & Becker sowie Telegraph) sind bis 31. März dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr geöffnet sowie sonntags von 10 bis 17 Uhr (Winteröffnungszeiten).

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