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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Seemannsmission: Prall gefüllte Tüten für Seeleute

09.12.2017

Brake Seeleute aus aller Welt, deren Schiffe dieser Tage die Häfen der Wesermarsch anlaufen, dürfen sich über süße und wärmende Überraschungen freuen: Die ehrenamtlichen Helfer der Deutschen Seemannsmission Unterweser haben für sie rechtzeitig zur Weihnachtszeit 250 Taschen gepackt. Proppenvoll mit weihnachtlichem Naschwerk, Hygieneartikeln und Selbstgestricktem – besonders wichtig sind warme Mützen für die kalten Monate auf See – werden sie bis zum Fest an Bord von Schiffen in Elsfleth, Brake und Nordenham an Besatzungsmitglieder verteilt.

Seit mittlerweile elf Jahren werden die Taschen in der Vorweihnachtszeit im Seamen’s Club im Braker Hafen von den Ehrenamtlichen gepackt. Und für die ist ihr Engagement tatsächlich Ehrensache: „Wir können den Seeleuten etwas weitergeben. Nicht nur die gepackten Taschen, sondern vor allem das ganze Jahr über etwas von unserer Zeit und unserer Erfahrung“, berichtet Gertrude Cornelius von der Seemannsmission Unterweser. Die Elsfletherin hat zwar selbst keine Seefahrterfahrung. Die meisten Ehrenamtlichen, die sich in der Seemannsmission engagieren, sind jedoch Seeleute – noch aktiv oder im Ruhestand.

Laut Gertrude Cornelius steht der Gedanke der Nächstenliebe als christliche Pflicht bei der Arbeit der Seemannsmission im Fokus. Einseitig ist diese Arbeit aber bei weitem nicht: „Das ist für uns auch eine schöne Möglichkeit, Menschen aus fernen Ländern zu begegnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Da bekommt man schon viel zurück“, freut sich Cornelius.

Auch Seemannspastor Dirk Jährig, der die Arbeit der Seemannsmission Unterweser koordiniert, bestätigt, dass das Engagement gut belohnt wird: „Gerade für die Weihnachtstüten, aber auch für das alltägliche Engagement erhalten wir große Dankbarkeit von den Seeleuten. Sie merken dadurch, dass ihre Arbeit geschätzt wird. Und das Strahlen in deren Augen und ein Lächeln genügen uns dann schon.“

Allerdings suchen längst nicht mehr so viele Seeleute wie früher die Seemannsmission auf: Die Hafenliegezeiten der Schiffe sind heutzutage meist sehr knapp bemessen. Da bleibt den Seeleuten wenig Zeit, die Räumlichkeiten des Seamen’s Club aufzusuchen und sich zumindest für ein paar Stunden in heimeliger Atmosphäre von den Strapazen der Seefahrt zu erholen.

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Nathalie Meng Redakteurin / Online-Redaktion
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