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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Städtepartnerschaft: Impulse für neue Freundschaft

01.11.2017

Brake Gegenwärtig gibt es offiziell nur eine Städtepartnerschaft von Brake mit Zwiesel in Bayern. Ein Zugewinn wäre eine internationale Partnerschaft mit einer Stadt, die von der Größe und der Ausrichtung in Wirtschaft und Tourismus ähnlich gelagert ist.

Eine solche scheint mit der polnischen Stadt Darlowo gefunden zu sein. Darlowo liegt etwa 780 Kilometer von Brake entfernt zwischen Stettin und Danzig und hat etwa 15 000 Einwohner. Ihr früherer deutscher Name war Rügenwalde. Bereits im Sommer hatte der Braker Bürgermeister Michael Kurz Kontakt mit seinem Amtskollegen in Darlowo, Arkadiusz Klimowicz, aufgenommen, um mit ihm die Idee einer internationalen Städtepartnerschaft zu besprechen.

Am vergangenen Wochenende besuchte eine vierköpfige Delegation aus Darlowo unter Führung des Bürgermeisters Arkadiusz Klimowicz Brake. Die Delegation wollte sich vor Ort einen ersten Eindruck von der Kreisstadt verschaffen. Hierbei wurde den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, mit Vertretern örtlicher Vereine zu sprechen. Als besonderen Tagungsort stellte Jan Müller einen Konferenzraum zur Verfügung, der sich in 80 Metern Höhe auf einem Silo befindet.

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Jan Müller stellte zunächst den Hafen vor und erläuterte die maritime wirtschaftliche Ausrichtung der Stadt. Anschließend wurde das Augenmerk auf die sportliche und kulturelle Vielfalt beider Städte gelegt. Eine Städtepartnerschaft kann nur dann langfristig Erfolg haben, wenn sie von den Bürgern beider Städte getragen wird. „Wir wollen keine Zusammenarbeit auf Bürgermeisterebene, sondern wir möchten uns auf der Ebene der Vereine, der Verbände und der Einwohner begegnen können,“ sagte Fachbereichsleiter Uwe Schubwert. Vertreter des Brakervereins, des SV Brake, der Kulturförderung Brake sowie des Shantychors Bootsmannkaffee hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, wie eine Städtepartnerschaft mit Leben gefüllt werden könnte.

„Musik kennt keine Grenzen, Musik ist international,“ betonte der 1. Vorsitzende des Shantychors Bootsmannkaffee, Eberhard Pook. Er könne sich daher vorstellen, mit dem Chor in Darlowo aufzutreten. In Darlowo gibt es ein Hafenfest, auf welchem der Chor durchaus auftreten könnte, gab Klimovicz zu verstehen. Die Vorsitzende des Sportvereins Brake, Beate Hagen, legte den Fokus auf den sportlichen Austausch und informierte sich über den Sport in Darlowo. Die konkrete sportliche Mitwirkung könnte etwa durch die Teilnahme an sportlichen Wettbewerben gestaltet werden. Wie letztendlich die Beziehungen zu Darlowo ausgeschmückt werden, wird die Zukunft zeigen. Wichtig ist jedoch, dass allein durch den Austausch untereinander ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung geleistet wird.

 Städtepartnerschaften verfolgen unter anderem das Ziel, sich wirtschaftlich und kulturell auszutauschen zum Vorteil der beteiligten Städte. So ist Darlowo im Bereich des Tourismus viel weiter fortgeschritten als Brake und gilt als eine Touristenhochburg mit rund 14 000 Gästebetten. Brake könnte durch eine Städtepartnerschaft neue Impulse für den Ausbau des eigenen Tourismus bekommen. Auf der anderen Seite ist Brake in der maritimen Wirtschaft stärker entwickelt, von der wiederum Darlowo profitieren könnte.

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