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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Auch Fehler wollen gelernt sein

27.11.2017

Brake Die „Mupfel“ ist da. Professor Tibatongs Sprachschule für Tiere auch. Und auch die dunkle Höhle findet Platz auf der Bühne im BBZ-Forum, die sich am 1. Dezember um 16 Uhr in die Insel Titiwu verwandelt. Dann nämlich feiert die Niederdeutsche Bühne Brake Premiere mit „Urmel aus dem Eis“.

Das diesjährige Weihnachtsmärchen gehört zu den Klassikern unter den Kinderbüchern. Zudem kennen die meisten Menschen es aus Film und Fernsehen, sei es nun durch die Augsburger Puppenkiste oder durch den Theaterfilm mit Dirk Bach in der Hauptrolle.

Letzterer ist es auch, den die 15-Jährige Lilly Recknagel noch besonders gut in Erinnerung hat. „Die Augsburger Puppenkiste kenne ich aber natürlich auch“, so die junge Brakerin, die das Urmel spielt. Und wenn man Lilly Recknagel, die schon im vergangenen Jahr eine große Rolle beim Weihnachtsmärchen spielte, bei den Proben in ihrem grünen Kostüm sieht, merkt man ihr die Begeisterung für den Klassiker sofort an. „Ich mag besonders die Stelle, an der der Professor versucht, mir das Sprechen beizubringen“, sagt sie, „denn da kann ich ihn ein bisschen veräppeln.“ Als sie die Rolle angeboten bekam, musste Lilly Recknagel nicht lange überlegen. „Mein erster Gedanke war aber: Oh, das wird eine Herausforderung“, gesteht sie.

Urmel aus dem Eis heißt das Weihnachtsstück der Niederdeutschen Bühne Brake in diesem Jahr. Zwölf Mal wird das Stück nach dem Kinderbuch von Max Kruse in der Bühnenbearbeitung von Frank Pinkus zwischen dem 1. und 17. Dezember im BBZ-Forum, Gerd-Köster-Straße 4, nachmittags aufgeführt.

Auf der Bühne stehen: Hans-Peter Blohm (Professor Habakuk Tibatong), Tino Roccor (Pflegesohn Tim Tintenklecks), Karin Beha (Wutz, das Hausschwein), Frederike Gomilar (Ping Pinguin), Lena Brocksiek (Wawa, der Waran), Björn Dehnbostel (Seele-Fant), Lilly Recknagel (Urmel), Dieter Meyerdierks (König Pumponell der 55.) sowie Kinder des Bühnen-Nachwuchses „Fleutjepiepen“.

Vor und hinter der Bühne sind tätig: Manuela Schöler (Regie), Margarete Schulz (Regie-Assistenz), Ursel Blohm, Kerstin Lehmann (Soufflage), Ummo Marzfeld (Technik), Thorben Siewert (technische Unterstützung), Melanie Ecken, Gisela Thompson (Requisite/Inspizienz), Irmgard Rüthemann, Anja Recknagel und Team (Maske), Hartmut Rohlfs (Tonaufnahmen), Danisha de la Cruz (Kinderbetreuung), Edda Dindas, Tina Krämer (Kostüme), Bärbel Menkens (Bühnenbildentwurf/Bühnenmalerei), Volker Reinhardt, Bernd Looschen, Peter May (Bühnenbau)

„Ich habe mein Wunschensemble bekommen“, sagt Manuela Schöler, die bei „Urmel“ Regie führt. Und das hat sich auch ausgezahlt: „Ich bin wirklich zufrieden mit den Schauspielern, alle ziehen super mit.“ Und das, obwohl die Altersspanne der Akteure von acht bis 75 Jahren reicht.

Eine der größeren Herausforderungen waren dabei die Sprachfehler, die die einzelnen Tiere in Habakuk Tibatongs (Hans-Peter Blohm) Sprachschule haben. „Mir ist es schon passiert, dass ich auch außerhalb der Proben so gesprochen habe“, verrät Lena Brocksiek (17), die den „lispelnden“ Waran Wawa spielt. Aber nicht nur das: „Man muss auch aufpassen, dass man die Fehler der anderen nicht übernimmt.“ Gerade bei der „Mupfel“ sei das besonders schwierig.

Vor 20 Jahren führte die Niederdeutsche Bühne Brake das Stück schon einmal auf. Ähnlichkeiten zur damaligen Vorstellung sind aber rein zufällig. „Ich habe mir bewusst weder Aufnahmen unseres Stücks noch andere Aufführungen im Vorfeld noch einmal angesehen“, so Manuela Schöler. Mit dem Bühnenbild ist sie mehr als zufrieden. „Es ist genau so geworden, wie ich es im Kopf hatte.“

Die bunten Kostüme, die charmanten Charaktere, das liebevoll gestaltete Bühnenbild: Jetzt wird aus den Einzelteilen ein großes Ganzes. „Wir haben erstmals in Kostümen mit allen zusammen geprobt“, so Manuela Schöler. Die Regisseurin ist sich sicher: „Wir haben ein wirklich kindgerechtes Stück in diesem Jahr.“ Und die jungen Gäste können sich nicht nur auf insgesamt zwölf Vorstellungen freuen, sondern auch auf ganz viel Mitmachen. „Die Kinder, aber natürlich auch die Eltern, dürfen und sollen mitsingen, mitmachen und auch mal mithelfen.“

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