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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Frauen stranden im Nirgendwo

12.01.2018

Brake Was hat es mit den Knochen unter dem Bett auf sich? Und warum verhandelt der Arzt Dr. Metz (Gerhard Knoth) mit Bauer Gerhardt (Renke Brüning) über die Preise für Organe? Und was hat es mit dem Wilderer Raoul (Jens A. Rose) auf sich? Statt die Chippendales zu sehen, stranden Marianne (Ute Seyberth), Lisa (Pia Sandersfeld), Christa (Anne Pflug) und Theresa (Lena Pflug) nach einem Autoschaden im Nirgendwo auf einem gruseligen, alten Gehöft, auf dem alles irgendwie anders ist – und doch nichts so, wie es zu sein scheint.

„Fastföhrt“ heißt das neue Stück der Niederdeutschen Bühne Brake (NDB), welches am Freitag, 19. Januar, um 19 Uhr Premiere auf der BBZ-Bühne feiert. Regie führt Elke Münch – und die ist von den Proben schon mal begeistert: „Ich habe sofort gemerkt, dass ich ein wirklich tolles Ensemble mit wunderbaren Schauspielern habe“, sagt sie. Dabei verlangt die Regisseurin, die mit „Fastföhrt“ bereits zum zweiten Mal ein Stück in Brake inszeniert, ihren Schauspielern eine Menge ab. „Ich habe immer nur eine bestimmte Richtung, wie eine Szene aussehen soll, kein festes Bild“, erklärt sie. So könne es dann auch mal sein, dass sich Szenen während der Proben noch verändern. „Das ist sicher herausfordernd für die Schauspieler.“

Unsanft behandelt: Theresa (Lena Pflug) betäubt Wilderer Raoul (Jens A. Rose) mit einer Spritze. BILD: Claus Hock

Karten gibt es auch im Büro der Niederdeutschen Bühne

Karten für die 14 Aufführungen des Stücks gibt es im Büro der Niederdeutschen Bühne an der Breiten Straße (geöffnet samstags 10 bis 12.30 Uhr, montags bis freitags 15 bis 18 Uhr, mittwochs 10 bis 12 Uhr) und den üblichen Vorverkaufsstellen (Tabak Wege in Brake und Reisebüro Wege in Elsfleth).

Premiere ist am 19. Januar um 19 Uhr im Braker BBZ.

Aber auch das Stück, ein komödiantischer Thriller, birgt vor allem eine große Herausforderung für das Ensemble: „Sie dürfen nicht die Komödie in den Vordergrund stellen. Das Gefühl der Bedrohung muss erhalten bleiben“, betont die Regisseurin. Die Zuschauer sollen die Ängste der vier Frauen fühlen – und immer wieder in die Irre geführt werden. „Was wirklich los ist, das klärt sich erst ganz zum Schluss“, verrät Elke Münch.

Um den Grusel nicht nur schauspielerisch zum Leben zu erwecken, haben sich auch die Braker Bühnenbauer Bärbel Menkens (Entwurf), Volker Reinhard, Bernd Looschen und Peter May mächtig ins Zeug gelegt. Verwohnt und etwas aus der Zeit gefallen wirken die Räume des Gehöfts, die auf die BBZ-Bühne gezaubert werden. „Aber ich glaube, wir müssen den Tisch noch etwas drehen“, sagt Regisseurin Elke Münch bei einer der ersten Proben in der Kulisse. „Jetzt geht es eben an die Feinheiten“, sagt sie.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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