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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Tätersuche auf Plattdeutsch

16.01.2019

Brake In neun Tagen lüftet sich wieder der Vorhang der Bühne im BBZ-Forum. Die Niederdeutsche Bühne Brake präsentiert dann erstmals ihr neuestes Stück „De Seelenbreker“, einen Psychothriller in vier Bildern, von Sebastian Fitzek. Der Bestseller-Autor hat das Buch im Jahre 2008 veröffentlicht. Es wurde von Marc Gruppe für die Bühne bearbeitet und von Heino Buerhoop ins Plattdeutsche übertragen.

Anfang des Jahres wurden die Proben in die Kulisse auf der Bühne des BBS verlegt. Bis zur Premiere am Freitag, 25. Januar, um 19 Uhr wird noch jeden Tag intensiv geprobt.

Tatort des Geschehens ist eine psychiatrische Luxusklinik, in die sich der Täter – von der Presse als „De Seelenbreker“ bezeichnet – unerkannt hat einliefern lassen. Drei Frauen fielen ihm schon zum Opfer und nun hat er es auf weitere Frauen abgesehen. Die Insassen und Mitarbeiter können sich nur selber helfen, denn sie sind komplett eingeschneit und von der Umwelt abgeschnitten.

Das Stück spielt um die Weihnachtszeit und wird die Zuschauer auf eine spannende Tätersuche mitnehmen. Doch wenn jemand denkt, er hätte erraten, wer es am Ende ist, wird mit Überraschungen und Wendungen rechnen müssen. Hier kann sich einfach keiner sicher sein.

„Die Zuschauer werden das Stück über Gute und Böse mitfiebern“, verspricht Manuela Schöler von der Niederdeutschen Bühne. Sie hat das Stück unter der Leitung von der Gastregisseurin Anke Hempel bereits in Neuenburg gesehen. Sie weiß, welche Spannung die Regisseurin aufbauen kann und wie Darsteller unter ihrer Regie agieren.

Neun Darsteller stehen bei 14 Vorstellungen auf der Bühne

Beim „Seelenbreker“ spielen mit: Renke Brüning (Caspar, Patient mit retrograder Amnesie), Tobias Petershagen (Rettungssanitäter Tom Schadeck), Klaus Nicolaisen (Chefarzt Prof. Dr. Samuel Raßfeld), Christine Ulrich (Psychiaterin Dr. Sophia Dorn), Anna Ising (Krankenschwester Yasmin Schiller), Holger Wedeken (Hausmeister Dirk Bachmann), Anke Bode (ältere Patientin Greta Kaminsky), Klaus Decker (Dr. Jonathan Bruck) und Anneli Eilers (etwa 10 Jahre altes Mädchen). Vor und hinter der Bühne sind tätig: Anke Hempel (Regie), Alexandra Arnold (Regieassistenz), Joe de Graf, Beate Lucht (Requisite und Inspizienz), Ute Seyberth (Souffleuse), Elke Wedeken (Maske), Thorben Sievert (Technik), Hartmut Rohlfs (Tonaufnahmen), Bärbel Menkens (Bühnenbildentwurf), Volker Reinhardt, Bernd Looschen, Peter May, Bärbel Menkens (Bühnenbau).

Termine: Premiere ist am 25. Januar um 19 Uhr im BBZ-Forum. Weitere Aufführungen finden am Sonntag, 28. Januar (15.30 Uhr), Dienstag, 29. Januar, Donnerstag, 31. Januar, Freitag, 1. Februar (jeweils 20 Uhr), Sonntag, 3. Februar (15.30 Uhr), Dienstag, 5. Februar, Donnerstag, 7. Februar, Samstag, 9. Februar (jeweils 20 Uhr), Sonntag, 10. Februar (15.30 Uhr), Mittwoch, 13. Februar, Donnerstag, 14. Februar, Freitag, 15. Februar (jeweils 20 Uhr) sowie am Sonntag, 17. Februar (15.30 Uhr) statt.

Karten gibt es im Vorverkauf in Brake im Bühnenbüro, Breite Straße 41, Telefon  04401/8295042, und bei Tabak Wege, Bahnhofstraße 19, Telefon   04401/ 7076680 sowie in Elsfleth im Reisebüro Wege, Steinstraße 31, Telefon  04404/2790.

„Dasselbe Stück, aber mit einem anderen Darsteller-Team und einer gänzlich anderen Bühne, das ist hier in Brake die Herausforderung“, sagt die Regisseurin. Doch sie hat schnell das Potenzial der einzelnen Darsteller herausgefunden und konnte alle dadurch gezielt einsetzen.

Und so tummeln sich in der eingeschneiten Psychiatrie ein Patient mit retrograder Amnesie, ein Rettungssanitäter Tom Schadeck, ein Chefarzt, eine Psychiaterin, eine Krankenschwester, ein Hausmeister, eine ältere Patientin , ein Dr. Jonathan Bruck und ein etwa zehn Jahre altes Mädchen. Eine Besonderheit am Rande: Die Darsteller Christine Ulrich und Klaus Nicolaisen stehen seit 1987 das erste Mal wieder gemeinsam auf der Bühne. Das letzte Mal spielten beide im Weihnachtsmärchen „Aschenputtel“ zusammen.

Da es die Regisseurin gerne mit Aktion auf der Bühne mag, schleichen die Patienten auch nicht einfach so herum. Der Zuschauer gewinnt einen Einblick in den Alltag der Psychiatrie, der jedoch abrupt durcheinander gebracht wird. Das Geheimnis, wer der Täter letztendlich ist, wird nach der langen und aufreibenden Suche erstmals in der Premiere gelüftet.

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