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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Seemannslieder nach dem Segen

25.07.2018

Brake /Zwiesel Der Shantychor Bootsmannkaffee besuchte am vergangenen Wochenende zum Ende des Grenzlandfestes die Braker Partnerstadt Zwiesel. Die Verbindung das Shantychores zum Bayrischen Wald besteht schon seit Jahrzehnten. Etwas später wurden dann auch die Bande mit Zwiesel geknüpft.

Offiziell hatte der Shantychor zum letzten Mal vor zehn Jahren an der Eröffnung des Grenzlandfestes mit Birgit und Jürgen Boom als Brommy-Paar teilgenommen.

Begleitet vom Ehrenvorsitzenden des Freundeskreises Zwiesel, Manfred Brau, traf sich der Shantychor am ersten Abend mit dem Freundeskreis Brake aus Zwiesel in der Rottal-Glashütte. Bei bayrischem Essen und Getränken wurde an einem sehr stimmungsvollen Abend gemeinsam gesungen und musiziert. Die Männer der ersten Stunde der Freundschaft zwischen den beiden Städten, Emil Kronschnabel, Manfred Brau und Jürgen Boom, trafen nach langer Zeit wieder einmal zusammen.

Am Samstag hatte der Bürgermeister der Patenstadt Zwiesel den Shantychor und den Freundeskreis Brake zu einem zünftigen Weißwurstessen eingeladen. Zu diesem Anlass schlüpfte dann der Vorsitzende des Shantychors, Jürgen Boom, nach langer Zeit wieder einmal in die Uniform des Admiral Brommy und repräsentierte auch noch einmal optisch die Patenstadt. Nachmittags folgte ein stimmungsvoller Auftritt in der Glas-Manufaktur Joska.

Danach trat der Shantychor im großen Festzelt des Grenzlandfestes mit einem Programm aus Shantys und Seemannsliedern auf. Höhepunkt war dann der gemeinsame Auftritt des Chores mit dem Freundeskreis Brake. Die Bühne des Zeltes war total gefüllt. Es wurden das Bayernlied und zwei Shantys gemeinsam gesungen. „Ein unvergesslicher Augenblick für uns alle“, stellte die Vorsitzende der Freundeskreises Brake sichtlich bewegt fest. Gemeinsam saß man noch zusammen und war sich einig, dass nicht noch einmal zehn Jahre bis zum nächsten Wiedersehen vergehen müssen.

Gänsehaut kam dann noch einmal auf, als der Shantychor am Sonntag in der vollbesetzen neugothischen Kirche am katholischen Gottesdienst teilnahm. Das „Ave Maria der Meere“ des Shantychors ging allen unter die Haut. Nach dem Segen wurden noch Seemannslieder gesungen. Als der Priester dann sagte, dass auch geklatscht werden dürfte, erhielt der Shantychor eine stimmungsvolle Belohnung, die klangvoller und schöner nicht hätte sein können. Der Sonntag wurde dann zunächst beim Kirchenwirt, dann am Arbersee, schließlich in der Braker Bucht in harmonischer Gemeinschaft beim bayrischen Abendessen im Posthalter beendet.

Im Interesse einer Bekundung zur Patenschaft und Freundschaft der beiden Städte hatte der Shantychor auf sämtliche Gagen verzichtet. Die Chormitglieder haben selbst einen großen Beitrag zu dieser Fahrt geleistet und waren sich alle einig, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat.

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