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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Bücher müssen immer ein wenig Trost spenden“

25.04.2009

BRAKE Wer kennt sie nicht, die Helden der Kindheit? Pippi Langstrumpf, Karlsson auf dem Dach, Madita und Pims, Rasmus und wie sie alle heißen. Sie alle fanden sich wieder auf dem großen Büchertisch im katholischen Pfarrheim anlässlich des Vortrages von Matthias Blum aus Oldenburg, der auf Einladung der katholischen öffentlichen Bücherei über die bekannte schwedische Kinderbuchautorin referierte.

„Ihre Lieblingsbeschäftigung in der Kindheit war neben dem Lesen vor allem das Spielen“, erzählte Blum, „ihre Sehnsucht nach den Orten ihrer Kindheit und das unbeschwerte Leben inmitten der Natur findet sich in allen ihren Büchern wieder.“

Ihre Erlebnisse in der Kindheit, ihr wohl behütetes Zuhause, ihre Zeit als allein erziehende Mutter und die Sorge um ihren Sohn, all das ließ die Autorin in ihre Werke einfließen, erklärte Blum. „Vielleicht kam daher auch ihre Fähigkeit, sich gut in die Psyche der Kinder einzufinden“, merkte er an. Viele Bücher der erfolgreichen Kinderbuchautorin hätten die Erwachsenenwelt „gespalten“. Sie waren nicht einverstanden mit einer Pippi Langstrumpf, die sich nicht gerne unterordnete, oder waren empört, dass in einem Kinderbuch ein Mord geschieht (Kalle Blomquist). Doch davon habe sich Lindgren nicht entmutigen lassen

Bereits in der Schule habe die kleine Astrid tolle Aufsätze geschrieben. „Du wirst einmal die Selma Lagerlöf von Vimmerby“, soll ihre Lehrerin damals gesagt haben.

Doch der Weg zum Ruhm war steinig. Nach der Schule absolvierte Lindgren zunächst ein Volontariat bei einer Zeitung. Später ging sie nach Stockholm. Sie arbeitete unter anderem bei einem Automobil-Club und für einen Professor für Kriminalistik.

Die Verlage hatten anfangs wenig Interesse an ihren Manuskripten. Der große Durchbruch gelang ihr erst, als sie den Hamburger Verleger Friedrich Oetinger kennen lernte, der ab 1949 all ihre Bücher veröffentlichte. Die 1907 bei Vimmerby geborene Autorin starb 2002. Doch Kinder auf aller Welt, für die Astrid Lindgren ihre Bücher schrieb, haben sie unsterblich gemacht, betonte Blum. Deshalb würden ihre Werke niemals von den Büchertischen und aus den Bücherschränken verschwinden. Eines sei der Autorin stets wichtig gewesen: „Bücher müssen immer ein wenig Trost spenden und dürfen für Kinder nicht böse enden.“

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