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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Büfett mit Hexenfingern und Friedhofserde

28.10.2013

Schwei Spinnweben, Fledermäuse, schwarze Spinnen und jede Menge Geister baumelten am Sonnabend bei der ersten Halloween-Party in der Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ an den Wänden und Decken. Der Förderverein hatte sich sehr viel Mühe mit der Dekoration und Vorbereitung gegeben. Auch die kleine Turnhalle wurde geschmückt und mit Folien abgeklebt, um das Tageslicht auszusperren.

Die Erzieherinnen, die Eltern und natürlich die Kinder hatten sich verkleidet und geschminkt oder sich Masken aufgesetzt. Es war fast wie beim Karneval, und die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Über 50 Kinder kamen in die Kindertagesstätte und verbrachten drei spaßige Stunden.

Schauderig wurde es im Gruselparcours, durch den Kinder einzeln geführt werden mussten. Das war sehr zeitaufwendig, und vor dem Eingang bildete sich eine kleine Schlange. Im Parcours sorgte Schwarzlicht für spärliche Sicht, dicke schwarze Spinnen baumelten den mutigen Kindern ins Gesicht, ein Skelett klapperte, und ein Geist huschte ins Blickfeld.

Für ein Spukschloss mussten Schlüssel im Staub gefunden werden. Ein Gespenst schaute mit funkelnden Augen aus einem Schrank. „Es hat uns gut gefallen“, waren sich die beiden fünfjährigen Brüder Leon und Theo Gollenstede einig. Ihr Drillingsbruder Max hatte allerdings nach dem ersten Raum im Gruselparcours keine Lust mehr, ihm war das Ganze dann doch zu aufregend.

Nicht ekeln durfte man sich auch bei den Gruselsnacks, die zumindest dem Namen nach nicht sehr appetitlich klangen. Da wurden blutige Hexenfinger, Schlangenspieße, Friedhofserde, Krabbeltierschmaus und Augäpfel angeboten, Es gab Fledermaussalat und Glubschaugenbowle für die Kinder. Dahinter verbargen sich so harmlose Sachen wie Schokoladenpudding, Litschis in Kirschsaft, halbierte Bockwürstchen, Fruchtgummifiguren und Kekse. Die Erwachsenen konnten in der Caféteria Spinnentorte und Fledermauskuchen probieren.

Nachdem die Kinder blind die schaurigen Spezialitäten verkostet oder in Boxen Hexenhaar und Spinnweben ertastet hatten, tobten sie sich bei fetziger Musik in der alten Turnhalle aus, wo eine Disco stattfand. Dort zeigte auch die Gruppe „Crazy Girls“ des TuS Schwei einige Tänze.

Die Vorsitzende des Fördervereines Tanja Schlüter zeigte sich mit der Resonanz auf die erste Halloween-Party sehr zufrieden. Die Veranstaltung war gut besucht, und alle Beteiligten hatten ihren Spaß. Beim anschließenden Aufräumen war das Entfernen der Spinnweben von den Wänden sicherlich die kniffeligste Aufgabe.

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