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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Musik: Im Rudel singt’s sich am besten

19.02.2018

Burhave Rudelsingen liegt seit Jahren im Trend, vor allem in größeren Städten. Aber kann eine solche Mitmach-Singaktion auch auf dem platten Land gelingen? Ja, und das sogar sehr gut. Das zeigte sich am Freitagabend im Atrium in Burhave, als rund 100 begeisterte Besucher beim ersten Butjadinger Rudelsingen viel Spaß hatten.

Die Musik gab die Band Gezeiten-Rock vor. „Wow“, meinte Bassist Reiner Jahn, „das ist ja echt der Hammer. Wir hatten heute eigentlich eher mit 30 Besuchern gerechnet. Dass das Interesse so groß ist, freut uns sehr.“

Seit Oktober hatte sich die fünfköpfige Band, zu der neben Reiner Jahn noch Inse Böning (Gesang und Percussion), Rainer Bargmann (Gitarre und Gesang), Udo Linneweber (Gitarre und Gesang) und Andreas Lorenz (Schlagzeug) gehören, auf diese Premiere vorbereitet und eigens für diesen Abend 16 neue Titel einstudiert. Somit reichte das englisch- und deutschsprachige Repertoire von Partykrachern wie Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“ und Wolfgang Petrys „Wahnsinn“ über „Tage wie diese“ von den Toten Hosen bis hin zu ruhigeren Stücken wie „Sailing“ von Rod Stewarts oder „Eagle“ von Abba.

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Los ging es mit einem Rock-Gassenhauer, nämlich mit Status Quos „Rockin‘ all over the world“ aus dem Jahr 1977, bei dem das Publikum sofort lautstark mit einstimmte. Die Texte wurden im Atrium mittels Beamer an eine Wand projiziert, so dass auch weniger textsichere Musikfans mühelos mitsingen konnten. Das klappte bei „Another brick in the wall“ von Pink Floyd ebenso wie bei „Im Wagen vor mir“ von Henry Valentino und Uschi.

Vielfach war die Text-Unterstützung indes gar nicht erforderlich. Das zeigte sich auch, als die Band ein Udo-Jürgens-Medley aus „Griechischer Wein“, „Aber bitte mit Sahne“ und „Mit 66 Jahren“ spielte. Spontan sang das Publikum dann ganz ohne Vorgabe der Band auch noch „Ich war noch niemals in New York“.

Lob ans Publikum

„Ihr macht das richtig super. Es macht totalen Spaß mit euch“, lobte Sängerin Inse Böning das Publikum. Sie ist selber begeisterte Rudelsängerin und scheut auch Fahrten in die weitere Umgebung nicht, um an solchen Events teilnehmen zu können. „Singen tut einfach gut, befreit, und ist mitunter sogar therapeutische Hilfe“, weiß die Physiotherapeutin, die auch einen Projektchor leitet und sehr souverän durch die gut zweistündige Premiere in Burhave führte.

Egal, wen man im Atrium fragte, die Besucher zeigten sich von der Veranstaltung durchweg angetan. „Echt toll“, meinten zum Beispiel Nicole Andersen (47) und ihr Mann Frank (52) aus Burhave, die zum ersten Mal bei einem Rudelsingen dabei waren. Und auch die jüngere Generation äußerte sich lobend.

Pink Floyd geht immer

„Klasse“, lautete das Urteil von Dennis Tripmaker (26), Malte Francksen (20) und Carolina Moreira Killmann (19). Vielleicht entsprach die Musikauswahl nicht unbedingt den Vorlieben der jungen Erwachsenen, aber der Zwillingsbruder des 20-Jährigen, Hauke Francksen, brachte es auf den Punkt: „Pink Floyd geht einfach immer.“

Ein Mix aus Rudelsingen und Konzert, das wiederum von Tourismus-Service Butjadingen organisiert wird und bei dem erneut Gezeiten-Rock dabei ist, findet am 27. Juli in Tossens auf der Strandbühne statt. Und ganz spontan haben TSB und Band am Freitag noch beschlossen, in Burhave ein zweites reines Rudelsingen anzubieten – voraussichtlich im Oktober oder November.

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