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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Rudelsingen Mit Live-Musik In Burhave: Singflut schwappt wieder übers Atrium

19.10.2018

Burhave Andreas Lorenz gibt einen Beat vor. Reiner Jahn spielt dazu Achtel-Noten auf seinem Bass. Dann steigt Rainer Bargmann auf der Gitarre mit dem Riff von „Tush“ ein. Jetzt würde eigentlich Udo Linneweber folgen, der in der Nummer von ZZ Top die Solo-Gitarre spielt. Doch der schüttelt nur mit dem Kopf. „Hatten wir uns nicht auf eine andere Tonart geeinigt?“ Die anderen nicken. Ja, hatten sie. Also noch mal von vorne.

Die Szene spielt sich am Mittwochabend im Saal der Gaststätte „König von Griechenland“ in Ovelgönne ab. Dort probt die Band Gezeitenrock für einen besonderen Auftritt: Singflut nennt sich das Unterfangen, bei dem die Band spielt und das Publikum dazu singt – Rudelsingen mit Live-Begleitung also. Erfunden hat Gezeitenrock dieses Konzept für und in Butjadingen. Nun wird es zum Exportschlager.

Diesen Freitag schwappt die Singflut über Ovelgönne – und bald auch wieder über Butjadingen: am 16. November ab 20 Uhr im Burhaver Atrium. Dafür läuft bereits der Vorverkauf (siehe Info-Box).

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Singflut

Die Band Gezeitenrock steht am Freitag, 16. November, ab 20 Uhr im Atrium an der Strandallee in Burhave auf der Bühne. Das Quintett gibt dort kein gewöhnliches Konzert, sondern lädt zur Singflut ein – zum inzwischen dritten Mal in Butjadingen. Singflut geht so: Die Band spielt Lieder aus den Bereichen Rock Pop, Shantys und Schlager, und das Publikum singt fleißig mit. Die Liedtexte werden per Beamer auf eine Leinwand projiziert.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 8 Euro. Tickets gibt es bei der Tourist-Info in Burhave. An der Abendkasse werden 10 Euro fällig.

Gezeitenrock, das sind die Sängerin Inse Böning (52) aus Oldenbrok, Gitarrist Udo Linneweber (56) aus Ellwürden, Drummer Andreas Lorenz (49) aus Rodenkirchen sowie Bassist Reiner Jahn (54) und Gitarrist Rainer Bargmann (53), beide aus Brake. Bei der Auflistung fällt auf: Keiner der Gezeitenrocker stammt aus Butjadingen. Und dennoch ist Gezeitenrock die „Hausband“ von Tourismus-Service Butjadingen (TSB). Wie geht das? Ganz einfach: Reiner Jahn hat einen besonders heißen Draht zur Kurgesellschaft – er ist dort als Außenbereichsleiter beschäftigt.

In der aktuellen Besetzung bestehen Gezeitenrock seit dreieinhalb Jahren. Ihr erstes öffentliches Konzert gab die Band in kleinem Rahmen im Lokschuppen in Eckwarden, in dem sie damals probte. Es folgte eine TSB-interne Party im Atrium, dann das erste Hafenkonzert in Fedderwardersiel. Dort tritt Gezeitenrock mittlerweile regelmäßig in der Saison auf, außerdem bei anderen TSB-Veranstaltungen wie dem Bauern- und Handwerkermarkt in Fedderwardersiel, aber auch beim Seifenkistenrennen in Feldhausen, das die dortige Dorfgemeinschaft organisiert.

Alle Mitglieder von Gezeitenrock haben schon als Jugendliche angefangen, Musik zu machen oder zu singen. Rainer Bargmann, Udo Linneweber und Reiner Jahn spielten in den früheren 80er Jahren gemeinsam in einer Band, die sich Brainwave nannte. Die Band übte in der alten Abbehauser Schule. „Damals hatte wir noch lange Haare“, sagt Reiner Jahn und streicht sich über den kahlen Kopf.

Rainer Bargmann und der aus dem Rheinland stammende Andreas Lorenz, der viele Jahre die Drumsticks komplett beiseite gelegt hatte, fanden musikalisch in Brake zusammen. Sängerin Inse Böning und Reiner Jahn kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der Strückhauser Kirchenprojekt-Band MPM. Als bei Gezeitenrock, die da noch gar nicht so hießen, der Posten der Sängerin frei wurde, heuerte Reiner Jahn seine MPM-Kollegin an.

Inse Böning brachte nicht nur ihre Stimme, sondern auch den Namen Gezeitenrock mit. Uns sie war es, die die Idee für die Singfluten hatte. „Die anderen in der Band haben nicht gerade Hurra geschrieben“, erinnert sie sich.

Normal: Harte Kerle, die sonst AC/DC, Status Quo und ZZ Top covern, müssen sich schon ein bisschen überwinden, um Marianne Rosenberg und Udo Jürgens ins Programm aufzunehmen. Die gehören aber nun mal dazu, wenn man ein Publikum zum Mitsingen animieren möchte. Und dass inzwischen auch bei diesen Songs nicht nur im Publikum, sondern auch auf der Bühne alle ihren Spaß haben, davon wird man sich am 16. November im Atrium ganz sicher überzeugen können.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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