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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Von Burhave bis zu den Malediven

15.07.2019

Burhave Die zweite Auflage von „Dance 4 DJs“ in der Nordsee-Lagune in Burhave stand wettermäßig unter keinem guten Stern: Bedeckter Himmel, Temperaturen knapp unter 20 Grad Celsius und gelegentlicher Nieselregen. Davon ließen sich die knapp 400 tanzfreudigen Besucher aber keineswegs die gute Laune verderben. Gleich fünf DJs mit unterschiedlichen Stilrichtungen sorgten für den musikalischen Rahmen und einen tollen Abend.

Den Anfang am Mischpult machte Gabriel Perez aus Burhave, besser bekannt als DJ Kiko, mit einer bunten Mischung aus Charts und Latino. Die Butjadinger Tourismusgesellschaft gatte das Gelände hübsch hergerichtet, es gab ein großes Lagerfeuer und für die Gäste kleine Giveaways wie etwa bunte Sonnenbrillen. Für Hits der 90er war DJ Max vom Deich zuständig, so hörte man etwa den obligatorischen „Partymix“ von PUR.

House und Elektro legte Track Shooter auf, bevor um 23 Uhr die beiden Hauptacts mit ihren Bühnenshows starteten – zuerst Clemens Brock aus Oldenburg und dann Nicky Jones aus den Niederlanden. Beide kennen sich gut und haben auch schon einen sehr erfolgreichen gemeinsamen Remix veröffentlicht: Ihre Version des Hits „Join me“ der finnischen Metal-Band HIM hat stolze drei Millionen Streams auf Spotify.

Getanzt wurde zu diesem und vielen anderen Stücken bis tief in die Nacht, bevor um 2 Uhr die Lichter ausgingen.

In einem Interview hat Clemens Brock der NWZ einen kleinen Einblick in die Welt der DJs gegeben. Aufgewachsen in Butjadingen machte er 2013 sein Abitur an der Zinzendorfschule in Tossens. Heute arbeitet er als Online-Marketing-Manager bei einem großen Autohandel in Oldenburg. Schon früh interessierte Clemens sich für Musik und lernte in jungen Jahren Gitarre und Drums. Noch als Schüler kaufte er sich sein eigenes DJ-Equipment. Es folgten Auftritte in kleineren Clubs. Auf einem Festival legte er dann erstmals bei der Premiere des „Andy ist auf einem Tennisturnier“ in Tossens im Jahre 2014 auf.

Clemens fing auch gleich damit an, am heimischen Computer mit dem Programm Logic, Keyboard und Gitarre eigene Stücke zu produzieren und konnte so gleich mit seinen ersten Singles „Rush“ und „Brawn“ enormes Aufsehen erregen.

Mittlerweile steht Clemens Brock bei einem Musikmanagement unter Vertrag. Seit sieben Jahren ist er auch international auf verschiedensten Events unterwegs. Beim GEM, einem Elektrofestival in Georgien, hat Clemens vor 15 000 Leuten aufgelegt. Er kann sich sogar vorstellen, mal irgendwann nur als DJ und Produzent zu arbeiten. Das ist im Moment aber Zukunftsmusik.

Als Vorbild nennt er den Star-DJ Martin Garrix, der trotz seines Erfolgs nett und menschlich geblieben ist. Das trifft sicher auch auf Clemens Brock zu, der im September für zwei Wochen auf den Malediven im Robinson Club auflegen wird – alle Achtung.

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