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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kunst- und Kulturwochen In Butjadingen: „Gezeiten“ 2020: Alle Wetter!

30.10.2019

Butjadingen „Bei diesen Gezeiten gibt es nur Flut“, pflegte seinerzeit Udo Zempel zu sagen, wenn er in Butjadingen die Kunst- und Kulturwochen eröffnete. Was der 2012 verstorbene frühere Landrat der Wesermarsch meinte, ist, dass bei den „Gezeiten“ jede Veranstaltung für sich ein Höhepunkt und Erfolg ist. Genau so fällt auch die Bilanz aus, die Renate Knauel als Vorsitzende des „Gezeiten“-Arbeitskreises von den Kunst- und Kulturwochen 2019 zieht.

Die „Gezeiten“ haben in diesem Jahr gut tausend Zuschauer und -hörer angelockt. Hinzu kommen die über 1700 Besucher, die sich im Nationalparkhaus Fedderwardersiel die Sonderausstellung mit Makrofotografien von Matthias Ihrig-Goede angesehen haben; sie war Teil des „Gezeiten“-Programms.

Renate Knauel hätte noch erheblich mehr Besucher verbuchen können, wenn nicht zwei Veranstaltungen hätten ausfallen müssen. Die Gruppe Seewind musste für ihr geplantes Konzert in der Kleinen Kulturkapelle in Stollhamm krankheitsbedingt passen. Bei der Veranstaltung „Ruhwarden ist bunt“, die Musik und Poesie in Ruhwarder Gärten hätte bescheren sollen, zog der Arbeitskreis wegen der schlechten Wetterprognose die Reißleine – eine weise Entscheidung, denn am Tag der Veranstaltung goss es wie aus Kübeln.

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Frei nach Udo Zempel wertet Renate Knauel alle anderen Veranstaltungen der „Gezeiten“ 2019 als Flut. Zwei Highlights pickt sie aber doch heraus. Der eine ist der Vortrag der AWI-Direktorin Prof. Dr. Antje Boetius, die für ihre Forschungsarbeit zurzeit mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird. Sie hatte vor dem Hintergrund des Klimawandels ein Umdenken angemahnt; ansonsten renne die Menschheit in ihr Verderben.

Der zweite Höhepunkt war das Konzert des Extra-Quartetts mit dem jungen Pianisten Ömer Sayan. Von dessen großem Talent schwärmt Renate Knauel heute noch. „Das Publikum hat ihn gefeiert“, sagt sie.

Nach den „Gezeiten“ ist vor den „Gezeiten“. Und so haben die Mitglieder des Arbeitskreises nicht nur für das obligatorische Abschlussgespräch, bei dem es traditionell Birnen und Bohnen mit Speck gibt, die Köpfe zusammengesteckt. Sie haben auch bereits erste Pläne für die „Gezeiten“ 2020 geschmiedet. Stattfinden sollen sie in dem Zeitraum vom 14. August bis zum 27. September.

Wetter und Klima werden den thematischen Schwerpunkt bilden. „Alle Wetter“ lautet der bisherige Arbeitstitel. Dazu soll es einen Fotowettbewerb geben. In Kürze wird die Ausschreibung erfolgen. Die besten Fotos werden im Nationalparkhaus in Fedderwardersiel aus- und für einen Kalender für das Jahr 2021 zusammengestellt.

Fest steht, dass Prof. Karsten Reise von der AWI-Dependance auf Sylt bei einem Vortrag die Bedeutung des Wattenmeers fürs Klima und umgekehrt erläutern wird. Fest steht ebenfalls, dass Klaus Turmann im Rondell in Burhave Gedichte zum Thema Wetter und Geschichten der Ringelnatz-Kultfigur Kuttel Daddeldu lesen wird.

Und auch das Vortragsthema des „Gooden Butjenter Eetens“ ist schon abgemacht. Dr. Felicitas Demann, Leiterin des Nationalparkhauses, wird über die Pazifische Auster referieren – eine invasive Art, die sich nur deshalb in unseren Breiten wohlfühlt, weil durch den Klimawandel das Wasser wärmer geworden ist.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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